| 27.05.2021, 12:15 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Das Polycarbonat-Filament „Polymaker“ PC-r für den 3D-Druck wird aus einem Kunststoff-Rezyklat von Covestro hergestellt, das aus gebrauchten Wasserflaschen des chinesischen Wasserflaschenherstellers Nongfu Spring produziert wird – (Bild: Covestro). In der Unterhaltungselektronik eignet sich das Filament den weiteren Unternehmensangaben zufolge vor allem für Marken, die ihre Lieferkette nachhaltiger gestalten wollen, insbesondere in Verbindung mit der Nutzung der 3D-Drucktechnologie für die Produktion in industriellem Maßstab. Im Vergleich zu Neuware hat das zirkuläre Filament demzufolge einen geringeren Kohlenstoff-Fußabdruck. Das Produkt sei zudem langlebiger und erfülle auch branchenspezifische Anforderungen, zum Beispiel des Blauen Engel oder des EPEAT-Siegels. Vorteilhaft sei, dass die Abfälle nur aus einer Quelle stammen. Dadurch sei keine vorherige Sortierung und Identifikation der Kunststoffe nötig. Sie seien ziemlich rein und könnten in einem Kreislauf wirtschaftlich wiederaufbereitet werden. Außerdem sollen sie in ausreichender Menge vorhanden sein, denn in China seien großvolumige Wasserflaschen in privaten Haushalten und öffentlichen Einrichtungen weit verbreitet. Die Flaschen werden nach der Nutzung immer wieder gesammelt und neu gefüllt, bevor sie schließlich ausrangiert und dem Recycling zugeführt werden. „Polymaker“ PC-r soll eine ausgezeichnete thermische Stabilität und Festigkeit haben. Aufgrund der Produkteigenschaften ist eine Kammer mit konstanter Temperatur erforderlich, damit der 3D-Drucker erfolgreich drucken kann. Der Maschinenhersteller Intamsys führte den weiteren Angaben zufolge Drucktests mit „Polymaker“ PC-r auf seinem Drucker „Funmat Pro 410“ durch. Er kann eine duale Düsentemperatur bis zu 500°C und eine Plattformtemperatur bis zu 160°C erreichen. Die Kammertemperatur kann bis zu 90°C betragen, wodurch ein Verziehen der gedruckten Teile vermieden und größere und komplexere Modelle mit einer hohen Druckerfolgsrate gedruckt werden können. Tests hätten gezeigt, dass das „Polymaker“ PC-r-Material sehr leicht zu verarbeiten sei. Die Testergebnisse zeigten gute Werte für die Zugfestigkeit, den Elastizitätsmodul, die Biegefestigkeit und den Biegemodul, die leicht über denen von Standard-Polycarbonat liegen würden. Weitere Informationen: |
Covestro AG, Leverkusen
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