| 18.08.2021, 10:47 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Mit zwei Produktneuheiten wartet Senoplast bei der Fakuma 2021 auf. Der österreichische Kunststoffexperte stellt einerseits senosan C60FR-5 vor, eine antibakterielle, halogenfreie und flammgeschützte PC/ABS-Platte mit matter Oberfläche. Die Einsatzmöglichkeiten des Materials sind sowohl Wandverkleidungen als auch Abdeckungen bei Sitzen in der Bahn. Zweite Neuheit ist senosan H(P)22F-9 BARRIER, eine coextrudierte Platte aus hochschlagzähem Polystryol (HIPS) für die Verwendung in der Kühlgeräteindustrie. Das Produkt zeichnet sich nach Anbieterangaben durch besonders hohe Spannungsrissbeständigkeit und Barrierewirkung gegen Wasserdampf und Gase aus, womit energieeffizientere Kühlgeräte entwickelt werden können. „Neben laufenden Innovationen ist Nachhaltigkeit eines unserer zentralen Themen. Unter anderem werden wir eine Photovoltaikanlage errichten, verstärkt Rezyklate aufbereiten sowie unsere Emissionen weiter reduzieren“, so Günter Klepsch, Geschäftsführer der Senoplast Klepsch & Co. GmbH.Antibakterielle Oberfläche für Railway-Anwendungen Für die Bahnindustrie und ihre strengen Flammschutzanforderungen hat Senoplast einen Werkstoff entwickelt, der neue Möglichkeiten für die Gestaltung von Bahninnenräumen bietet. Die halogenfreie, flammgeschützte Platte senosan C60FR-5 besteht aus PC/ABS-Compound und ist nun mit einer antibakteriellen, matten Oberfläche erhältlich. Das Produkt erfüllt die europäische Norm EN45545-2 (R1 HL2 und R6 HL2) und wird beispielsweise für Decken- und Seitenverkleidungen in Schienenfahrzeugen verwendet. senosan C60FR-5 erfüllt auch die Anforderungen der ISO 22196 für antibakterielle Aktivität auf Kunststoff (getestet bei W.H.U. GmbH, Österreich). Neuer Kunststoff für effizientere Kühlgeräte Mit senosan H(P)22F Barrier erweiterte der österreichische Kunststoffspezialist sein Sortiment um eine coextrudierte Platte aus hochschlagzähem Polystryol (HIPS), das besonders beständig gegen Spannungsrisse sein sowie eine hohe Dampf- und Gasbarriere aufweisen soll. So konnte eine Reduktion der Wasserdampf-Permeation um 82 Prozent sowie der Sauerstoffdurchlässigkeit um 94 Prozent erzielt werden. Durch die stark verbesserten Barriereeigenschaften eignet sich das Material insbesondere für den Einsatz als Inner- bzw. Doorliner bei energieeffizienten Kühlgeräten. Es ist mit matter oder glänzender Oberfläche lieferbar. Nachhaltigkeit im Fokus Seit mehr als 20 Jahren bereitet Senoplast Kunststoffabfälle seiner Kunden auf und führt sie dem Produktionsprozess zu. Seit 2020 kommt eine eigene Rezyklataufbereitungsanlage zum Einsatz. Vorbildlich in der Kunststoffindustrie ist den weiteren Unternehmensangaben zufolge die CO2-Bilanz des Stammwerks in Piesendorf: Die Herstellung eines Kilogramms einer Kunststoffplatte verursacht demzufolge nur 5,6 Gramm Kohlendioxid. Seit 2003 setzt Senoplast ein Wärmerückgewinnungssystem ein, das Energiekosten einspart. Zudem bezieht das Unternehmen seit fünf Jahren ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Zusätzlich plant der Kunststoffspezialist nun eine Photovoltaikanlage, um den Fremdstrombezug weiter zu reduzieren. Emissionen vermeiden Um die Emissionen weiter zu senken, sollen u.a. eine neue Druckfilteranlage für das Kühlwasser und Leitungsisolierungen zur Lärmreduktion umgesetzt werden. Im Bereich Mobilität setzt Senoplast verstärkt auf Elektrostapler sowie E-Fahrzeuge und E-Ladestationen für die Belegschaft. Ebenso gibt es elektrisch betriebene Schichtbusse für die Belegschaft. Das Senoplast Umweltmanagementsystem wurde 2021 von qualityaustria nach ISO 14001:2015 und EG-Verordnung 1221/2009 zertifiziert. Fakuma 2021, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2021, Halle B2, Stand 2115 Weitere Informationen: www.senoplast.com, www.senosan.com |
Senoplast Klepsch & Co. GmbH, Piesendorf, Österreich
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