| 18.02.2022, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Nach vier Tagen Laufzeit im Präsenzformat konnten die interplastica, International Trade Fair for Plastics and Rubber, und die upakovka – Processing & Packaging ein überaus positives Ergebnis verbuchen. Wie der Veranstalter weiter meldet, fand das Messe-Duo erstmals seit Beginn der Corona-Krise wieder live in Moskau statt. Insgesamt kamen demzufolge vom 25. bis 28. Januar 17.000 Besucher zum Central Exhibition Complex Expocentre, um sich die Neuheiten von 650 Ausstellern aus 32 Ländern anzusehen, Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen und am umfangreichen Vortragsprogramm teilzunehmen (siehe auch plasticker-News vom 13.12.2021). „Die interplastica 2022 war eine großartige Messe. Deutschland, Italien, Österreich und die Schweiz waren mit offiziellen Länderpavillons ebenso vertreten, wie Russland mit seinen Keyplayern“, freut sich Thomas R. Stenzel, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf Moskau. „Das Bedürfnis der Fachbesucher der interplastica war groß, sich endlich wieder persönlich mit Spezialisten austauschen zu können, aktuelle Fragestellungen der Branche zu diskutieren und innovative Lösungen live begutachten zu können“, so Stenzel weiter. Die Fachbesucher kamen aus 63 Ländern, darunter Russland, Weißrussland, Kasachstan, Usbekistan, Armenien, Aserbaidschan und die Ukraine. Anbieter aus den Bereichen Maschinen und Ausrüstung für die Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen und Kautschuken, Rohund Hilfsstoffe, Produkte aus Polymeren und Kautschuken sowie Dienstleistungen für die Kunststoff- und Kautschukindustrie präsentierten sich in Moskau. Viele führende Unternehmen der Branche, wie z.B. Arburg, Atlasmash, Borche Machinery, Diflex, Engel, Erema, Fanuc, Formotronik, Haitian Russia, Kautex, Lukoil-RNPTrading, PJSC Sibur Holding, Reifenhäuser, R&P Polyplastic, Resinex, Solan-D, Tomra Recycling waren auf der interplastica 2022 vertreten. Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des Fachverbandes Kunststoffund Gummimaschinen im VDMA, konstatiert aus Sicht der deutschen Industrie: „Schon 2019 gingen die Exporte deutscher Kunststoff- und Gummimaschinen nach Russland im Vergleich zu den Vorjahren stark zurück. Nach einer kräftigen Aufwärtsbewegung im Jahr 2020 setzte dann in 2021 jedoch erneut ein Abwärtstrend ein. Damit ist der russische Markt aktuell zwar aus den Top 10 der wichtigsten Absatzländer herausgefallen, allerdings behält dieser riesige Markt auch zukünftig eine bedeutende Position. Die russischen Kunststoffverarbeiter schätzen die langjährigen Beziehungen zum deutschen Maschinenbau und das Qualitätsversprechen „Made in Germany“. Darüber hinaus sind die Maschinenbauer bei den Themen Recycling und Kreislaufwirtschaft – die auch in Russland enorm an Bedeutung gewinnen – sehr gut aufgestellt und können mit ihren Technologien gegenüber dem außereuropäischen Wettbewerb punkten.“ Die nächste interplastica in Moskau ist vom 24. bis 27. Januar 2023 angekündigt, erneut parallel zur upakovka. interplastica 2023, 24.-27. Januar 2023, Moskau, Russland Weitere Informationen: www.interplastica.de, www.upakovka-tradefair.com |
Messe Düsseldorf GmbH, Düsseldorf
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