| 21.09.2022, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Kuka stellt auf der K 2022 Automatisierungsmöglichkeiten vor, die die Produktivität der Unternehmen steigern und gleichzeitig den CO2-Fußabdruck verringern helfen sollen.Messebesucher können die innovativen Automatisierungslösungen von Kuka rund um die Digitalisierung kennen lernen. In der Prozesszelle „Additive Manufacturing von Kuka“ zeigt der „KR Iontec“, wie 3D-Druck von großen Kunststoffbauteilen mit einem Roboter geht. Der hierfür nötige Extruder ist als End-of-Arm-Tool am Roboter angebracht, so können Bauteile mit einer Größe bis zu einem Kubikmeter gedruckt werden. Die Roboterprogrammierung soll auch mit Standard-Programmiersystemen wie CAD/CAM und Slicer funktionieren. Das neue Betriebssystem iiQKA.OS plus digitalem Ecosystem soll künftig die schnelle Bereitstellung von Updates und Upgrades erlauben und dem Endkunden oder Integrator passende Komponenten, wie Greifer und Kameras, für seinen Roboter anbieten. Wie sich damit ein Cobot blitzschnell programmieren und in Betrieb nehmen lässt, zeigt sich auf der K 2022 mithilfe des LBR iisy. Die Mensch-Roboter-Kollaboration mit dem LBR iisy auszuprobieren, gehörte bereits auf der automatica im Juni 2022 zu den Highlights für die Besucher und auch diesmal sind alle drei Ausführungen – LBR iisy 3, 11 und 15 – mit dabei. Sie stehen für die Traglasten der Cobots, je nach Ausführung 3, 11 oder 15 Kilogramm. Ein wachsendes globales Netzwerk von Automatisierungslieferanten, Robotik-Experten sowie Software- und Prozessentwicklern soll iiQKA.OS künftig noch leistungsfähiger machen. Zudem können Messebesucher erleben, wie die Simulationssoftware Kuka.Sim Roboterapplikationen bereits virtuell zum Leben erweckt, noch bevor die Anlage in Betrieb ist. So lassen sich aus der Ferne zum Beispiel Taktzeiten überprüfen und optimieren. Flexibilität beim 3D-Druck und bei der Anlagen-Erweiterung Kuka Roboter lassen sich in zahlreiche 3D-Druck-Projekte integrieren. Mit additiv gefertigten Komponenten arbeitet das Sortiersystem tFeeder C500, das auf der K 2022 Premiere feiert. Es nutzt die Möglichkeiten des „KR Scara“ und des 3D-Drucks für die flexible Kleinteilförderung. Das System funktioniert so: Aus einem Bunker werden die Kleinteile über eine Förderschnecke transportiert, vorvereinzelt und auf einer Drehscheibe abgelegt. Noch während der Bewegung erfasst das Vision-System die Lage der Teile und gibt die Position an den „KR Scara“ weiter. So kann der Roboter schnell und präzise die Teile entnehmen und in definierter Lage der Weiterverarbeitung zuführen. Falsch orientierte Teile gehen nicht verloren, sondern werden dem Bunker erneut zugeführt. Der tFeeder C500 wurde vom Unternehmen thinkTec entwickelt, das bereits im Bereich End-of-Arm-Tooling tätig ist. Neue Roboter einfach integrieren Ebenfalls auf der K 2022 vorgestellt wird die Steuerungssoftware Kuka.PLC mxAutomation, die die erstmalige Automatisierung mit Robotern ebenso erleichtern soll wie die Erweiterung bestehender Anlagen. Mit ihrer Hilfe können externe Steuerungen Kuka Roboter mit allen grundlegenden Bewegungsbefehlen kommandieren. Das heißt: Roboter- und Maschinensteuerung verschmelzen. Das soll es ermöglichen, Kuka Roboter mühelos in bestehende Bedienkonzepte zu integrieren. K 2022, 19.-26. Oktober 2022, Düsseldorf, Halle 12, Stand B54 Weitere Informationen: www.kuka.com |
Kuka Deutschland GmbH, Augsburg
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