| 29.11.2022, 14:45 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() EVBiler ApS wollte die Festigkeit des Materials für die Halterungen der Ladestationen beibehalten, aber die CO2-Emissionen senken - (Bilder: EVBiler). Die dänische EVBiler ApS produziert und vertreibt Produkte für den Elektro- und Hybridfahrzeug-Markt - wie mobile und stationäre Ladestationen sowie diverses Zubehör. Das Unternehmen setzt stark auf Nachhaltigkeit und wollte daher das Material einer seiner flexiblen Halterungen für Ladekabel ändern. Ursprünglich wurde der Artikel aus ABS gefertigt und mit einem 3-D-Drucker gedruckt. Durch die stark gestiegene Nachfrage entschied EVBiler ApS, den Herstellungsprozess zu ändern und auf das Spritzgussverfahren umzustellen, was höhere Stückzahlen ermöglichen und gleichzeitig die Oberflächenqualität verbessern sollte. Der Partner Borring Plast A/S erhielt im Zuge dessen den Auftrag, einen Rohstoff vorzuschlagen, der dieselbe Funktion und hohe Qualität aufweist, aber die Umwelt weniger belastet. ![]() EVBiler ApS hat die Kabelhalterungen für Ladestationen mit Hilfe von Borring Plast A/S und Polykemi von ABS-Neuware auf recyceltes PP umgestellt. Auf Empfehlung von Polykemi und von Rondo Plast, Tochtergesellschaft der Recyclingsparte, erfolgte ein Umstieg auf ein recyceltes Polypropylen mit 20 Prozent Glasfaser ("Repro PP RG124"). Durch die Umstellung konnte den Angaben zufolge eine Einsparung von 4,25 kg CO2 pro Kilogramm Material realisiert werden, was einer CO2-Einsparung von mehr als 80 Prozent entspricht. "In der Vergangenheit konzentrierten sich viele Kunden in erster Linie auf niedrige Materialkosten. Mittlerweile hat ein Umdenken stattgefunden und in der heutigen Zeit gibt es in vielen Fällen mehr Interesse an der Entwicklung nachhaltiger Produkte, die den Carbon Footprint reduzieren, ohne Kompromisse bei der Funktion oder Qualität eingehen zu müssen", sagt Ole Tietze, der für Vertrieb und Technik bei der Polykemi für Dänemark und Benelux zuständig ist. Weitere Informationen: |
Polykemi AB, Ystad, Schweden
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