| 06.11.2023, 11:21 Uhr | Lesedauer: ca. 4 Minuten |
|
[Ihre Meldung wurde seit Erscheinen insgesamt 3094mal aufgerufen]
Die Barlog Plastics GmbH präsentiert sich auf der Formnext 2023 unter dem Motto "Von der Idee bis zur Serienreife" und legt dabei ein verstärktes Augenmerk auf Nachhaltigkeitsaspekte. Die Materialexperten stellen ihr erweitertes Angebot an Dienstleistungen vor, das die gesamte Bandbreite der Entwicklung von Kunststoffkomponenten abdeckt. Dazu gehören die Realisierung von spritzgegossenen Prototypen, die Vor- und Kleinserienfertigung, ein eigener Werkzeugbau sowie eine Spritzgussfertigung, die 16 Maschinen mit Schließkräften von 6 bis 450 Tonnen, einschließlich Mehrkomponentenspritzguss, Flüssigsilikon-Verarbeitung und die Produktion von Kunststoff-Metall-Verbundbauteilen bereithält.Vom Computer Aided Engineering, über 3D-Konstruktionen und Simulationen bis hin zum Design for Manufacturing – Barlog Plastics bietet umfassende Unterstützung während des gesamten Entwicklungsprozesses. Dabei werden die für die Simulation benötigten Materialdaten im firmeneigenen Prüflabor ermittelt – und das nicht nur für Standardmaterialien, sondern auch für recycelte Kunststoffe, wodurch Nachhaltigkeitsziele in den Fokus gerückt werden sollen. Darüber hinaus unterstützen die Experten von Barlog Plastics ihre Kunden bei der Optimierung bestehender Prozesse, sei es durch Beratung, Simulationen, Fähigkeitsanalysen oder CT-Analysen. Das gesamte Dienstleistungsportfolio von Barlog Plastics sei darauf ausgerichtet, die Wirtschaftlichkeit zu steigern, die Qualität der Bauteile zu verbessern, Nachhaltigkeitsaspekte zu optimieren und CO2-Emissionen zu reduzieren. Nachhaltigkeit bei der Produktentwicklung Frank Barlog, geschäftsführender Gesellschafter der Barlog Plastics GmbH, betont, dass es in der heutigen Zeit von entscheidender Bedeutung sei, verstärktes Augenmerk auf Nachhaltigkeit und die Reduzierung von CO2-Emissionen zu legen: "Unser Ziel ist es nicht nur, unseren eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern, sondern auch entlang der gesamten Lieferkette für Verbesserungen zu sorgen." Hierzu wurde seitens Barlog Plastics das Eco-Consulting eingeführt, das in drei Leistungsbausteine aufgeteilt ist: Eco-Selection, Eco-Design und Eco-Simulation. Das Ziel sei eine nachhaltige Produktentwicklung für die Kunden. Barlog Plastics bietet darüber hinaus noch weitere Entwicklungsdienstleistungen an, mit denen sie ihre Kunden in den verschiedenen Prozessstufen unterstützen können, um Bauteile schnell und kosteneffizient zur Marktreife zu bringen. Alle Dienstleistungen sind als Gesamtpaket oder auch einzeln verfügbar. Hochwertige Kunststoff-Prototypen und -Kleinserien Der Geschäftszweig "protosys" von Barlog Plastics ist spezialisiert auf die Herstellung von spritzgegossenen Prototypen sowie Vor- und Kleinserien und verarbeitet alle thermoplastischen Kunststoffe von PE bis PEEK, thermoplastische Elastomere und sogar Flüssigsilikon (LSR). "Zu unseren Kernkompetenzen gehört das Fertigen hochwertiger Prototypen aus Kunststoff", erklärt Frank Barlog. "Dank des Einsatzes des Rapid-Tooling-Verfahrens erhalten unsere Kunden in kürzester Zeit Prototypen in optimaler Qualität. Durch die Verwendung von Formeinsätzen aus Aluminium und flexiblen Stammformkonzepten, werden die Bearbeitungszeiten und Werkzeugkosten im Vergleich zu Stahlwerkzeugen signifikant reduziert." Rapid Tooling oder 3D Druck? Die Additive Fertigung ist mittlerweile ein bedeutendes Standbein der Kunststoff-Verarbeitungstechnik. "Wir arbeiten bereits selbst seit Jahren mit additiven Verfahren und bieten unseren Kunden auch diese Technologien und das nötige Know-how an", so Frank Barlog. "Doch selbst die aktuellsten 3D-Drucker können nicht immer reibungslos mit typischen Spritzgussgranulaten umgehen, insbesondere wenn es sich um faserverstärkte Typen handelt", ergänzt er. "Dies zeigt deutlich, dass Rapid Tooling und 3D Druck nicht unbedingt in Konkurrenz zueinander stehen, sondern sich hervorragend ergänzen. In Zusammenarbeit mit unseren Kunden entscheiden wir dann, welche Lösung am besten zu ihrem Projekt passt", ergänzt Frank Barlog. Stahlersatz: Projekt zur Reduzierung des CO2-Footprints Als Case-Study für den erfolgreichen Einsatz seiner Engineering-Dienstleistungen präsentiert Barlog Plastics ein gemeinsam mit dem Kunden Viebahn Systemtechnik realisiertes Metallersatz-Projekt. Hier wurde eine Adapterplatte zum Transport von Motoren in Transportgestellen durch intelligenten Einsatz von Kunststoff mit einer Gewichtsersparnis von insgesamt 80 Prozent hergestellt. Die ursprüngliche Stahlvariante wog 19,5 Kilogramm, während die Kunststoffvariante nur noch vier Kilogramm auf die Waage bringt. Dank u.a. Topologieoptimierung und FEM-Struktursimulationen wurde die Geometrie der Adapterplatte in mehreren Iterationsschleifen kunststoff- und werkzeuggerecht angepasst. Mit Hilfe dieser Techniken konnten mechanische Schwachstellen frühzeitig und vorausschauend in der Simulation analysiert und über geeignete Rippenstrukturen und Wandstärkenanpassungen optimiert werden. Formnext 2023, Frankfurt a.M., 07.-10. November 2023, Halle 12.1, Stand E08 Weitere Informationen: www.barlog.de |
Barlog Plastics GmbH, Overath
» insgesamt 164 News über "Barlog" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Fakuma 2026: Ersten Innovation Award in sechs Kategorien verliehen
Auting: Modulare Hochgeschwindigkeits-Montagemaschine integriert Zuführung, Montage und Kontrolle
Syntech Plastics: Übernahme des Geschäftsbetriebs der VBI Plastics
Spectrix + voestalpine: Additive Formeinsätze verkürzen Zykluszeit um 28 Prozent
Borouge: Kapazitätsausbau für mechanisch recycelte Polyolefine
Arburg: Partnerprojekt integriert individuelle Data-Matrix-Codes direkt in den Spritzgießprozess
Meist gelesen, 10 Tage
Syntech Plastics: Übernahme des Geschäftsbetriebs der VBI Plastics
Arburg: Partnerprojekt integriert individuelle Data-Matrix-Codes direkt in den Spritzgießprozess
Spectrix + voestalpine: Additive Formeinsätze verkürzen Zykluszeit um 28 Prozent
Borouge: Kapazitätsausbau für mechanisch recycelte Polyolefine
Amis: Zerkleinerungssysteme für Spritzguss- und Blasformabfälle
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzverfahren eröffnet
EMS-Grivory: Hochleistungspolyamid ersetzt Aluminium in ABS-Magnetventil für Nutzfahrzeuge
Meist gelesen, 30 Tage
Engel: Neuer Fertigungsstandort in Serbien erweitert europäisches Produktionsnetzwerk
Westlake: Aus für PVC-Werk von Vinnolit in Köln
Ernst Jäger Kunststoffverpackung: Insolvenzverfahren nach Sanierung in Eigenverwaltung aufgehoben
Syntech Plastics: Übernahme des Geschäftsbetriebs der VBI Plastics
Haitian: Spritzgießtechnik, Automation und europäische Fertigung im Fokus
Alpla: Zwei neue Werke in İzmir und Adana erweitern Produktionskapazitäten in der Türkei
Meist gelesen, 90 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Dreher: Amis übernimmt insolventen Schneidmühlenhersteller
Billion: Strategische Partnerschaft mit Engel – Fokus künftig auf Service statt Neumaschinengeschäft
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| IKT: Lehrbuch „Kunststofftechnik – Einführung und Grundlagen“ in neuer Auflage
|