| 03.07.2026, 06:42 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Waste Plastic Upcycling (WPU), eine Tochtergesellschaft des Energie- und Rohstoffunternehmens Vitol, wird für eine neue Anlage zum chemischen Kunststoffrecycling in den Niederlanden die "PyroCon"-Technologie sowie Ingenieurdienstleistungen von Sulzer einsetzen. Die Anlage entsteht am Standort der bestehenden Vitol-Raffinerie im Hafen von Rotterdam und soll künftig bis zu 80.000 Tonnen gemischter Kunststoffabfälle pro Jahr verarbeiten. Im Recyclingprozess werden Kunststoffabfälle zunächst mit der von WPU entwickelten Pyrolysetechnologie in gasförmige Produkte umgewandelt. Die dabei entstehenden Dämpfe werden anschließend mithilfe der "PyroCon"-Technologie von Sulzer schnell abgekühlt und kondensiert. Das Ergebnis ist ein flüssiger Rohstoff, der als Ausgangsmaterial für die Herstellung neuer Kunststoffe genutzt werden kann. Neben der Prozesstechnologie liefert Sulzer auch Ingenieurdienstleistungen für die Umsetzung des Projekts sowie eine modular aufgebaute Skid-Anlage. Die Planungsphase wurde im ersten Quartal 2026 abgeschlossen. Die Auslieferung der ersten Skid-Module ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Die Anlage ist darauf ausgelegt, ein breites Spektrum unterschiedlich stark verunreinigter Kunststoffabfälle zu verarbeiten. Nach Angaben von Sulzer ermöglicht die schnelle Abkühlung und Kondensation der Pyrolysegase eine gleichbleibende Qualität des erzeugten Rohstoffs. Gleichzeitig soll die Technologie flexibel auf wechselnde Betriebsbedingungen und künftige Kapazitätserweiterungen angepasst werden können. Mit dem Projekt erweitern Sulzer und Vitol ihre Aktivitäten im Bereich des chemischen Kunststoffrecyclings. Ziel ist die Rückführung schwer recycelbarer Kunststoffabfälle in den Rohstoffkreislauf und die Bereitstellung von Pyrolyseöl als Einsatzstoff für die Herstellung neuer Kunststoffe. Weitere Informationen: www.sulzer.com, www.vitol.com, www.vitol.com/wpu |
Sulzer Management Ltd, Winterthur, Schweiz
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