| 12.08.2026, 08:25 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der GFK-Rohrhersteller Amiblu hat an seinem Standort in Nouaceur, Marokko, eine dritte Produktionslinie in Betrieb genommen. Das Unternehmen investierte nach eigenen Angaben rund 15,2 Mio. Euro in die Erweiterung. Mit der neuen Linie steigt die jährliche Produktionskapazität des Werks auf umgerechnet 660 Kilometer Rohre auf DN800-Basis. Gleichzeitig erweitert Amiblu das Größenspektrum: Künftig können in Marokko GFK-Rohre mit Durchmessern von bis zu DN3200 gefertigt werden, bislang lag die Obergrenze bei DN2600. Zum Ausbau gehören außerdem neue Prüf- und Produktionsanlagen, zusätzliche Kapazitäten für Formteile und Kupplungen sowie erweiterte Produktions-, Verwaltungs-, Lager- und Versandflächen. Die zusätzliche Kapazität soll sowohl den marokkanischen Markt als auch Kunden in Westafrika und ausgewählten Ländern Ostafrikas bedienen. Die GFK-Rohrsysteme kommen unter anderem in der Trinkwasserversorgung, Bewässerung, Meerwasserentsalzung, Abwassertechnik und in industriellen Anwendungen zum Einsatz. Nach Angaben des marokkanischen Ministeriums für Industrie und Handel sollen durch die Investition mehr als 300 direkte und indirekte Arbeitsplätze entstehen. Für 2027 ist am Standort zudem die Eröffnung einer GFK-Akademie geplant, die Schulungen zu Auslegung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung der Rohrsysteme anbieten soll. Weitere Informationen: www.amiblu.com, www.mcinet.gov.ma |
Amiblu Holding GmbH, Klagenfurt, Österreich
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