| 14.05.2004 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Anteil des werkstofflichen Recycling bei gebrauchten Kunststoffverpackungen mit dem Grünen Punkt ist im Jahr 2003 wieder leicht gestiegen. Trotz des Rückgangs bei den hochwertig werkstofflich recycelbaren PET-Getränkeflaschen haben die Verwertungspartner der Deutschen Gesellschaft für Kunststoff-Recycling mbH (DKR, www.dkr.de) 53 Prozent der in 2003 insgesamt verwerteten Kunststoffverpackungen zu neuen Kunststoffprodukten verarbeitet. Dies geht aus dem aktuellen Mengenstromnachweis der DKR hervor. Insgesamt rund 633.000 Tonnen gebrauchte Kunststoffverpackungen mit dem Grünen Punkt inklusive der Verbundverpackungen hat die DKR in 2003 einer Verwertung zugeführt. Gegenüber dem Vorjahr ist die Menge um rund 8 Prozent gesunken. Auch im Jahr 2003 hat die DKR alle Vorgaben der Verpackungsverordnung erfüllt: 60 Prozent der im Dualen System lizenzierten Kunststoffverpackungen (2003: 622.000 Tonnen) waren laut Verordnung einer Verwertung zuzuführen. Verbundverpackungen dürfen hier nicht berechnet werden. In 2003 lag diese zu verwertende Mindestmenge demnach bei 373.000 Tonnen. Verwertet hat die DKR rund 604.000 Tonnen. Dies entspricht 97 Prozent der Lizenzmenge. 36 Prozent der Lizenzmenge müssen zudem werkstofflich verwertet werden. Mit 323.000 Tonnen (52 Prozent der Lizenzmenge) hat die DKR auch diese Vorgabe sicher erfüllt. Die zur Verwertung übernommenen Kunststoffverpackungen bestanden im Jahr 2003 zu rund 20 Prozent aus Folien. Der Anteil der Kunststoffflaschen lag bei knapp 10 Prozent. Der Anteil der PET-Flaschen sank im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte auf 4,8 Prozent. Becher und expandiertes Polystyrol machten zusammen rund zwei Prozent aus. 64 Prozent waren Mischkunststoffe. Inklusive der Verbundverpackungen führte die DKR insgesamt rund 633.000 Tonnen einer Verwertung zu. Davon gingen 53 Prozent (337.000 Tonnen) ins werkstoffliche Recycling. 45 Prozent (286.000 Tonnen) nahmen den Weg in die rohstoffliche Verwertung und knapp zwei Prozent (10.000 Tonnen) wurden energetisch verwertet. Der Anteil der im Inland verwerteten Menge lag bei 92 Prozent, Betriebe im europäischen Ausland verwerteten acht Prozent. Für das laufende Jahr rechnet die DKR mit einer weiteren Abnahme der PET-Flaschen. „Auf Grund der mit dem Bundeskartellamt abgestimmten neuen Leistungsverträge des Dualen Systems verringert sich zudem die Menge gebrauchter Kunststoffverpackungen, deren Verwertung von der DKR verantwortet wird“, so DKR-Geschäftsführer Dr. Volker Gibs. Bei der Vermarktung freier Mengen können die Entsorgungsbetriebe das bewährte Know-how der DKR im Stoffstrom-Management nutzen, sofern sie Vertragspartner des Dualen Systems sind. Für sie bietet die DKR die zuverlässige und nachvollziehbare Nachweisführung kostenlos an. Darüber hinaus bietet das Unternehmen die Nutzung seines Logistiknetzes für Kunststofftransporte zu marktgerechten Preisen an. |
Deutsche Gesellschaft für Kunststoff-Recycling mbH, Köln
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