| 26.05.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Bereits im Jahr 2005 hat die NORD Holding Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH (Hannover, www.nordholding.de) gemeinsam mit deren Management die Unicor GmbH (www.unicor.de) in Hassfurt vom börsennotieren finnischen Uponor-Konzern im Rahmen eines Spin-Off erworben. Die NORD Holding hält knapp 75 % der Anteile. Der Rest liegt beim Management. Schon letzte Woche habe das Bundeskartellamt der Übertragung der Vertriebsrechte und Lizenzen für das Maschinengeschäft von den Fränkischen Rohrwerken (Königsberg, www.fraenkische.de) an die Unicor GmbH zugestimmt (Siehe auch plasticker-News vom 5.5.2009), heißt es in einer Mitteilung der NORD Holding. Damit baue Unicor seine Marktposition konsequent aus, und nutze mit Unterstützung der NORD Holding die Chance, aktiv an der Konsolidierung im Markt für Maschinen zur Herstellung von Wellrohren (Corrugatoren) mitzuwirken. „Trotz des schwierigen Marktumfeldes für Maschinenbauunternehmen wollen wir bewusst die Chance nutzen Unicor nach vorne zu entwickeln, um gestärkt aus der derzeitigen Wirtschaftkrise hervorzugehen“, erklärte hierzu der zuständige Projektleiter der NORD Holding, Robert Pauli. Insbesondere von der Notwendigkeit zur nachhaltigen Wasserwirtschaft soll Unicor in den kommenden Jahren profitieren. Das Unternehmen hat besondere Expertise bei der Fertigung von Rohren für das Wassermanagement, laut Studien z.B. von Roland Berger, sollen allein in der EU in den nächsten Jahren über 200 Milliarden Euro in das Kanalnetz investiert werden – aber auch in Osteuropa, Russland und Asien steigt in diesem Bereich in den nächsten Jahren die Nachfrage deutlich. „Mit der Übernahme des Maschinengeschäftes der Fränkischen Rohrwerke erweitern wir unsere technische Kompetenz und sehen unsere Positionierung im Markt deutlich gestärkt“, so Klaus Kaufmann, Geschäftsführer von Unicor. |
Unicor GmbH, Hassfurt
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