| 20.07.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Evonik Industries (www.evonik.com) hat auf der Techtextil 2009 ein Polyphthalamidmaterial (PPA) vorgestellt, aus dem Filamente gezogen werden können. VESTAMID® HTplus F1001 soll leicht zu verschiedenen Variationen zu verarbeiten sein und Möglichkeiten zur Modifikationen in Geometrie und Farbe bieten. Polyphthalamid ist bekannt für seine hervorragende Leistungsfähigkeit bei hohen Temperaturen mit exzellenten mechanischen Eigenschaften. Es wird als Metallersatz verwendet oder eingesetzt, wenn andere Kunststoffe wie PA 6 und PA 66 die Anforderungen nicht mehr erfüllen. Teile aus dem Material zeigen sehr gute Dimensionsstabilität und Verschleißfestigkeit. Aufgrund seiner Kristallinität besitzt es eine außergewöhnliche Chemikalienbeständigkeit. Daher kann VESTAMID® HTplus F1001 in sehr aggressiven Medien und schwieriger Umgebung eingesetzt werden. Hochtemperatur-Filamente für anspruchsvollen Anwendungen Polyphthalamid ist für den Filamentbereich ein neues Material. Evonik ist es mit VESTAMID® HTplus F1001 gelungen, PPA erstmals erfolgreich zu Monofilamenten zu extrudieren (Bild), die dann zu Spezialbürsten verarbeitet wurden. Vorläufige Untersuchungen zu Hitzbeständigkeit und mechanischen Eigenschaften wurden vom Kunden als sehr vielversprechend beurteilt. Aufgrund des Material-Schmelzpunktes von 320 °C sind die Filamente für den Einsatz bei höheren Temperaturen geeignet. Monofilamente aus VESTAMID® HTplus F1001 besitzen eine Bruchspannung von über 300 MPa und eine Bruchdehnung von mehr als 150 %, die sie für Spezialborsten in schwierigen Anwendungsfeldern prädestinieren. Andere Einsatzgebiete sind Mono- und Multifilamente für Filter, als Verstärkung oder als Vlies. |
Evonik Industries AG, Essen
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