| 02.10.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Einsatz optischer Messtechnik in Verbindung mit einer professionellen Inspektionssoftware soll zur Reduzierung der Prüf- und Bemusterungszeiten von Wochen auf Stunden führen. Verschiedene Systeme der GOM Gesellschaft für Optische Messtechnik mbH (www.gom.com) sollen das realisieren.Ein Basismodul ist der Atos 3D-Digitalisierer. Statt einzelne Punkte anzutasten, wird die gesamte Bauteilgeometrie flächenhaft in einer hochauflösenden Punktewolke erfasst, um 3D-Koordinaten zu erzeugen. Im Gegensatz zur taktilen Messtechnik gibt es keine „blinden“ Stellen. Das System kann in Spritzgießerei-, Schaumguss- und Blasform-Prozessketten als präzise, schnelle und robuste Messlösung für die Qualitätskontrolle, Reverse Engineering und Rapid Manufacturing eingesetzt werden. Die Atos Inspektionssoftware ermöglicht den CAD-Datenimport nach verschiedenen Standards sowie den Import von Messplänen und Inspektionslisten (beispielsweise DMIS und CATIA). Über einen Soll/Ist-Vergleich können Verzug, Schwindung und Einfallstellen an Spritzgießteilen übersichtlich dargestellt werden. Inspektionsschnitte und 2D-Bemaßung helfen bei der Detailanalyse ebenso wie die Wandstärkenanalyse. Prüfbericht und Messprotokollerstellung (PDF, HTML, DMIS, CATIA-List, etc.) runden das Paket ab. Effiziente Werkzeugkorrektur: Verkürzung der Serien-Anlaufzeiten Nach wie vor sind Werkzeugoptimierungen auf Grund von Messergebnissen der Erstmusterteile die hohe Schule für Messtechnik und Formenbau. Mit Einführung der optischen 3D-Digitalisierung konnten laut Anbieter Unternehmen wie Lego, Sonyericsson und Bang & Olufsen die Time-to-Market Zeiten bei Produkteinführungen um mehr als die Hälfte verkürzen. Denn bei der Erstbemusterung geht es nicht nur um die Ausarbeitung eines Erstmusterprüfberichts – entscheidend ist: Der Formenbauer benötigt schnell Messdaten für die Werkzeugkorrektur. Je genauer und aussagekräftiger die Daten, umso weniger Korrekturschleifen sind erforderlich. Dabei sollen Dichte und Genauigkeit der Messdaten des 3D-Scanners helfen. Die Treffsicherheit der Korrektur hängt entscheidend davon ab, dass eine Ausrichtung der Messdaten zum CAD-Datensatz gefunden wird, die eine möglichst geringe Änderung des Werkzeugs erfordert. FAKUMA 2009, Friedrichshafen, 13.-17.10.2009, Halle B3, St. 3307 |
GOM Gesellschaft für Optische Messtechnik mbH, Braunschweig
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