| 01.07.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() E-por® - der erste zäh-elastische, rissbeständige Schaumstoff, der genau wie klassisches Styropor transportiert, gelagert, verarbeitet und recycelt werden kann. Anforderungen an die Verpackung von empfindlichen E/E-Gütern Da elektronische Produkte immer leichter, gleichzeitig aber elektronisch aufwändiger und damit stoßempfindlicher werden, steigen die Anforderung an die Verpackung. Wertvolle und empfindliche Produkte werden deshalb zunehmend in mehrfachstoß-sicheren Polyolefin- und Interpolymer-Schäumen verpackt. Gegenüber dem Verpackungsstandard Styropor haben diese Schaumstoffe Nachteile in der Verarbeitung. Auch können sie nicht so einfach recycelt werden wie Styropor. E-por soll nun die Stoßsicherheit und Ästhetik der Interpolymere mit der kostengünstigen Recyclingfähigkeit und guten Verarbeitbarkeit des Standardmaterials Styropor vereineinen. E-por besitzt nach Herstellerangaben einen sehr niedrigen Treibmittelgehalt von unter sechs Prozent und damit deutlich weniger als Produkte auf Basis von Interpolymeren (mehr als zehn Prozent Treibmittel). Diese große Menge an Treibmittel muss im Rohstoff eingefroren sein, das heißt, er wird in einer Kühlkette transportiert und gelagert. Produkte auf Basis von Polyolefinen können bisher nicht mit einem Treibmittel versehen werden. Sie werden bereits bei der Produktion vorgeschäumt, das heißt, es wird hauptsächlich Luft vom Rohstoffproduzenten zum Verpackungshersteller transportiert. Dies erhöht die Transportkosten erheblich. E-por könne bei Raumtemperatur transportiert und gelagert werden und werde erst vor Ort beim Verpackungshersteller mit geringem Dampfbedarf geschäumt, erklärt die BASF. Auch sollen herkömmliche Styropor-Anlagen den Werkstoff verarbeiten können. Schließlich sei E-por der einzige mehrfachstoß-sichere Schaum, der mit EPS-Technologie entgast und recycelt werden kann: Die Verarbeiter müssen ihre Anlagen also nicht umrüsten. Weitere Informationen: www.basf.de |
BASF SE, Ludwigshafen
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