| 15.06.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die BASF (www.basf.de) wird ihre Styropor®-Anlage (EPS: expandierbares Polystyrol) am Standort Tarragona, Spanien, schließen. Die Schließung ist für August 2009 geplant. Infolge der Anlagenschließung und wegen des aktuellen wirtschaftlichen Abschwungs auf den wichtigsten BASF-Absatzmärkten in Spanien wird das Unternehmen auch die Strukturen der lokalen Produktionsdienstleistungen anpassen. 85 Arbeitsplätze betroffen Insgesamt sind von diesen Maßnahmen 85 BASF-Mitarbeiter betroffen, die in Produktion sowie Wartungs-, Technik- und Logistik-Einheiten arbeiten. Das sind neun Prozent der Arbeitsplätze bei der BASF Spanien. "Es war keine leichte Entscheidung, die Styropor-Anlage zu schließen und die Servicestrukturen anzupassen. Aber diese Maßnahmen sind wichtig, um die Zukunft unserer Aktivitäten am Standort Tarragona zu sichern", sagt Gerhard Schwarz, Leiter der BASF Spanien. Die BASF führt bereits Gespräche mit dem zuständigen Betriebsrat in Tarragona, um faire Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter zu finden. Ziel sei es, bis Mitte 2009 zu einer Übereinkunft zu kommen, die bis März 2010 umgesetzt werde. Styropor-Markt der iberischen Halbinsel wird zukünftig von Ludwigshafen aus beliefert Die Styropor-Anlage arbeitet nicht mehr rentabel, da die relativ kleine Produktionskapazität eine ungünstige Kostenstruktur zur Folge hat. "Die Anlagenschließung bedeutet nicht, dass sich die BASF vom EPS-Markt auf der iberischen Halbinsel zurückzieht", sagt Giorgio Greening, Leiter der globalen Geschäftseinheit Foams. "Die BASF wird die Region weiterhin mit EPS aus Ludwigshafen beliefern und beabsichtigt, ihren Marktanteil zu verteidigen." |
BASF SE, Ludwigshafen
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