| 02.06.2010 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
![]() (von li. n. re.) im Vordergrund Volker Erdle, Andrea Ruch-Erdle, im Hintergrund Roland Zeifang und Winfried Mantwill. Der Wechsel zu einem völlig andersartigen Produkt verlangte unternehmerischen Mut und Weitsicht. Maschinen zur Herstellung von Teilen aus EPS gab es noch nicht, so begann eine Phase zahlloser Experimente mit dem Ziel einer rationellen Serienfertigung mit reproduzierbarer Qualität. Als Partner der Rohstofflieferanten und des Maschinenbaus leistete Ruch Novaplast (damaliger Name: Gebrüder Ruch Kunststoffwerk) in jenen Tagen verfahrenstechnische Pionierarbeit. 1988, inzwischen wurde das Unternehmen von Heinrich Ruchs Tochter Andrea Ruch-Erdle und ihrem Ehemann Volker Erdle geführt, erweiterte Ruch Novaplast die Anwendungsmöglichkeiten mit einem neuen Material, dem expandierten Polypropylen (EPP). Vom Formteilefertiger zum Entwicklungspartner Bis zu 100.000 Formteile verlassen heute täglich die Werke in Oberkirch und im tschechischen Odry. Konsequent wandelte sich das Unternehmen vom reinen Formteilefertiger zum Entwicklungspartner der Industrie. Ein eigener Stab von 15 Spezialisten (Verfahrenstechnik) entwickelt auf modernen CAD-Anlagen Lösungen für Verpackungen, Ladungsträger, „NOVAplex“ Geräte-Chassis, Automobilteile, Schutzpolster, Robottrays, Isolationen und Formteile für Hobby und Freizeit. Als Systemlieferant übernimmt Ruch Novaplast die komplette Verantwortung für die Produkte der Kunden, beginnend bei der Entwicklung, Beschaffung, Produktion, Montage, Lagerung, bis zur Logistik. Über Ruch Novaplast Die traditionelle Stärke des Unternehmens sind die Entwicklung und Serienfertigung von Formteilen aus expandiertem Polystyrol (EPS) und expandiertem Polypropylen (EPP). Zusammen mit den Rohstofflieferanten, Maschinenherstellern und qualifizierten Werkzeugbauern entwickelt RUCH NOVAPLAST die Verfahrenstechnik ständig weiter. Das gesamte Unternehmen ist durchgängig nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Die 200 Mitarbeiter der RUCH-Gruppe produzieren auf modernen Formteilautomaten aus rund 4.000 Tonnen EPS und EPP weit über 15 Millionen Formteile pro Jahr. Das Unternehmen wird heute von Andrea Ruch-Erdle, Roland Zeifang und Winfried Mantwill geleitet. Zur Unternehmensgruppe gehören das Produktionswerk MORAplast in der Tschechischen Republik und die Vertriebsniederlassung POLYpro in Frankreich. Die tschechische Schwester MORAplast ist ein JointVenture mit dem deutschen Wellpapphersteller Delkeskamp Verpackungswerke in Nortrup. Weitere Informationen: www.ruch.de |
Ruch Novaplast GmbH + Co. KG, Oberkirch
» insgesamt 5 News über "Ruch Novaplast" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Freudenberg Sealing: Dr. Alexander Rozmán übernimmt als CEO
Biesterfeld: Vertriebspartnerschaft mit Syensqo auf Großbritannien und Irland ausgeweitet
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Evonik: Zweites Quartal über Plan - Prognose für 2026 angehoben
Klöckner Pentaplast: Michael Zacka neuer Interims-CEO
Meist gelesen, 10 Tage
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Brückner Group: Nachhaltigkeitsbericht nach ESRS definiert Ziele und Meilensteine bis 2030
Baerlocher: Gründung der Baerlocher Germany GmbH & Co. KG für das Europageschäft
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Moretto: Neue Lösungen für Trocknung, Dosierung und Materialrückverfolgung
Meist gelesen, 90 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|