| 06.07.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Auch wenn das Laser-Kunststoffschweißen wenig Fehler erwarten lässt - absolute Sicherheit erfordert verlässliche Nachweise. Mit der Reflexionsdiagnostik erweitert die LPKF LaserWelding Division das Spektrum der Verfahren zur Qualitätssicherung. "Mit der Reflexionsdiagnostik haben wir ein neuartiges Messwerkzeug zum Nachweis einer gelungenen Schweißung." Frank Brunnecker, Vice President LaserWelding bei LPKF Laser & Electronics AG freut sich über ein Patent, dessen technische Umsetzung ein weiteres Mal die Kompetenz der Erlanger für das Laser-Kunststoffschweißen unterstreicht. Das Verfahren kann ab Herbst 2010 als Option in den Schweißsystemen eingesetzt werden. Die Reflexionsdiagnostik nutzt den physikalischen Effekt der Reflexion von Licht an Grenzflächen. Im ungeschweißten Zustand existieren zwei solche Grenzflächen zwischen beiden Fügepartnern. Wenn dort Licht - auch von einem Laser - einfällt, wird ein bestimmter Teil reflektiert. In einem geschweißten Bereich entfällt eine Grenzfläche, und die gemessene Reflektion fällt geringer aus. Mit diesem Verfahren lässt sich die Schweißnahtgüte schon im Prozess bewerten. Mit einer in den Arbeitskopf integrierten Reflexionsdiagnostik gewinnt das Hybridschweißsystem LPKF LQ-TwinWeld3D aus Sic ht des Anbieters an Marktbedeutung bei sensiblen Bauteilen, zum Beispiel Kfz-Heckleuchten oder Solarpanels. LPKF erzielt damit nach eigenen Angaben eine geringere Ausschussrate und liefert eine aussagefähige Qualitätsdokumentation zu jedem einzelnen Bauteil. Die Reflexionsdiagnostik ergänze die vorhandenen Qualitätssicherungssysteme wie Fügewegüberwachung, Pyrometerkontrolle oder Verbrennungsdetektion. Je nach Produkt ließen sich die Verfahren für ein lückenloses Tracking & Tracing einzelner Bauteile kombinieren. Weitere Informationen: www.lasermicronics.de |
LaserMicronics GmbH, Garbsen
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