| 16.09.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Modular aufgebaute Automatisierungs- und Montagelösung für die Herstellung mikrooptischer Komponenten (li.) mit Qualitätskontrolle (o.re.). Demonstrationsteile Lupenchip (m.re.) und 2-fach Spritzling Optosensor (u.re.). Forschungsprojekt gefördert vom BMBF in Zusammenarbeit mit Partnern. MEHRwert schafft eine neu entwickelte modular aufgebaute Automatisierungs- und Montagelösung für die Herstellung kostengünstiger und losgrößenflexibler mikrooptischer Systeme aus Kunststoff. Diese Fertigungszelle entstand in Zusammenarbeit mit Partnern und wird auf dem Messestand des KuZ und der Fa. DesmaTec erstmalig in Aktion gezeigt. Aufbauend auf dem schussgewichtsoptimierten 2K-Mikrospritzgussverfahren integriert die Produktionsanlage Nachfolgeschritte wie Montage, Handhabung, Logistik sowie In-Line Mess- und Prüfverfahren. Basis hierfür ist die modulare Mikrospritzgießmaschine formicaPlast®-2K. Durch die Prozessintegration werden Arbeitsschritte, Energie, Material sowie Zeit eingespart. Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich für funktionsintegrierte mikrooptische Systeme in der Optoelektronik, Medizintechnik, Telekommunikations- und Messtechnik. MEHRkomponenten vereint die neu errichtete Technologieplattform für die Verfahrenskombination Spritzgießen und PUR-Reaktionstechnik am KuZ. Das Institut verknüpft dabei seine technologischen Kompetenzen der Spritzgießtechnik mit denen der PUR-Technik mit dem Ziel, neue Potenziale insbesondere für die Anwender zu erschließen. Besonders für den Automobilbau mit hohen Anforderungen an die Funktionsbauteile des Innenraums (haptisch und auch kratzfeste Klarlackoptik), ist diese neue Technologie interessant. Aber nicht nur die Oberfläche steht im Fokus. Eine Vielzahl von interessanten Lösungen unter funktionellen und optisch-ästhetischen Gesichtspunkten ist möglich. MEHReffizienz verspricht die am KuZ entwickelte Verfahrenskombination aus RotoMoulding (Rotationsguss) und Reaction Injection Moulding (RIM). Diese soll die effektive Herstellung von qualitativ hochwertigen PUR-Formteilen erlauben ohne störende Trennnähte im Sicht- und Funktionsbereich der Oberfläche. Das Herstellungsverfahren soll sich insbesondere zur Fertigung hochwertiger und exklusiver Formteile für die Bereiche Fahrzeugtechnik, Medizintechnik/Orthopädie und Designerware eignen. Weitere Informationen: www.kuz-leipzig.de K 2010, 27.10.–3.11.2010, Düsseldorf, Halle 13, Stand D79 |
Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH, Leipzig
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