| 31.01.2011, 07:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() v.l.: Rainer Christian Genes, Direktor und Produktionsplanung Mercedes-Benz Cars, Prof. Dr.-Ing. Bharat Balasubramanian, Leiter der Direktion Produktinnovationen & Prozesstechnologien in der Konzernforschung und Vorentwicklung, Daimler AG and Shinichi Koizumi Executive Vice President Representative Director Toray. Im Rahmen der Entwicklungsvereinbarung, die im März letzten Jahres unterzeichnet wurde, arbeitet Toray an der Entwicklung von optimalen Ausgangsmaterialien zur Herstellung von Carbonfasern und neuen Formgebungsprozessen. Daimler übernimmt die Verantwortung für die Gestaltung der Komponenten, die Entwicklung von Technologien zur Integration dieser Teile im Gesamtfahrzeug und die Prozessautomatisierung. Durch die Verbindung der beidseitig ausgeprägten Kompetenzen und Stärken gelang es beiden Unternehmen den weiteren Angaben zufolge, eine hocheffiziente Verfahrenstechnologie für die Massenproduktion von CFK-Teilen zu entwickeln, die einen deutlich kürzeren Formgebungszyklus bringen soll. Die Partner planen mit der Serienfertigung von CFRP Komponenten mit einem Kurzzyklus-Harzinjektionsverfahren (Short Cycle Resin Transfer Molding, RTM) in 2012 zu starten. Dabei handelt es sich um ein neues Verfahren für den CFK-Formgebungsprozess, das Toray für Pkws der Marke Mercedes-Benz entwickelt hat. Der Einsatz von Carbonfasern dürfte künftig als wichtiger Stellhebel dienen, um beträchtliche Gewichtssenkungen der Fahrzeugkarosserie zu erzielen. Diese gemeinsame Leichtbauentwicklung von Toray und Daimler soll künftig auch Gewichtszunahmen infolge zusätzlicher Sicherheits- oder Komfortfunktionen sowie alternativen Antriebssysteme teilweise aufwiegen. Außerdem tragen CFK-Teile zu einer erhöhten Steifigkeit der Karosserie bei, wodurch die Stabilität der Fahrgastzelle nochmals erhöht wird. Davon würden Insassen bei Unfällen profitieren, gleichzeitig erhöhe dies auch den Komfort und sei insofern ein Beitrag zu den Kernmarkenwerten von Mercedes-Benz. Die beiden Unternehmen beabsichtigen, ihre gemeinsamen Aktivitäten in der Entwicklung weiter voranzutreiben, um eine Produktionstechnolgie für die Serienfertigung zu erhalten, die auch hinsichtlich ihrer Kosteneffekte äußerst attraktiv ist. Das Joint Venture soll die CFK-Bauteile herstellen und vermarkten und so die Einführung von Carbonfaser-Verbundmaterialien im Automobilbereich gerade für den Serieneinsatz weiter vorantreiben, weit über die heutigen Anwendungen (z.B. Sport Cars) hinaus. Weitere Informationen: group.mercedes-benz.com |
Daimler AG, Stuttgart
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