| 30.03.2011, 06:15 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Acrylnitril-Styrol-Acrylester-Copolymere (ASA) zeichnen sich durch ihre gute Witterungsbeständigkeit, Wärmeformbeständigkeit und Zähigkeit aus. Diese Materialien werden immer häufiger im Bauwesen sowie in der Elektro- und Automobilindustrie eingesetzt. Verschiedene Einsatzgebiete stellen allerdings unterschiedliche Ansprüche. Benötigt werden nicht nur glänzende Optik wie bei hochwertigen Geräten der Haushaltselektronik, sondern auch edle matte Oberflächen, die für Teile im Automobil Innenraum ausgewählt werden. Zusätzlich werden dadurch unerwünschte Blendeffekte und Spiegelungen vermieden, erläutert die ROMIRA GmbH den Hintergrund. Durch gezielte Weiterentwicklung ist es dem Unternehmen nach eigenen Angaben jetzt gelungen für die wachsenden Anforderungen an die Anmutung strukturierter Oberflächen Rotec ASA Compounds zu entwickeln. Sie sollen gegenüber den Standard-Compounds Teile mit überlegener Oberflächenqualität und einstellbarem Glanzgrad liefern. Rotec ASA EXP 2050 und 2053 sind neben dem Spritzgießen auch für die Extrusion von Rohren und Profilen geeignet. Die beiden Materialien mit erhöhter Fließfähigkeit lassen sich mit PVC coextrudieren. Die coextrudierten Deckschichten aus den Rotec ASA Formmassen zeigen demnach eine glänzende Oberfläche, deren Witterungsbeständigkeit besser sein soll als die des reinen PVC. Die Spritzgussteile erzielen ebenfalls eine brillante Oberfläche. Bild 1 zeigt die deutlich glänzendere Oberflächenoptik einer Spritzplatte aus Rotec ASA EXP 2050 dunkelbraun, im Vergleich zu einer Standardplatte aus ASA S 310 in Bild 2. Im sichtbaren Bereich des Fahrzeuginnenraums haben Kunststoffteile aus Styrol-Copolymeren nach der Fertigung im Allgemeinen ein glänzendes Erscheinungsbild. Häufig müssen solche Teile nach dem Spritzen lackiert werden, um einen matten Effekt zu erzeugen. Dieser zusätzliche Arbeitsschritt führt zu einer drastischen Erhöhung der Fertigungskosten und belastet zusätzlich die Umwelt. Die neu entwickelte Rotec Type ASA EXP 1620 zeichnet sich den weiteren Angaben zufolge besonders durch die matte Oberfläche direkt nach dem Spritzguss und einer hervorragenden Lichtechtheit aus. Der Glanzgrad auf Narbe K31 (Glanzmeßgerät/60 Grad Beobachtungswinkel) wurde mit 2,0 gemessen. Rotec ASA EXP 1620 wurde schon von einem Automobil-Produzenten aufgrund des herausragenden Oberflächenbildes der daraus hergestellten Fertigteile für die Serienfertigung freigegeben, so der Anbieter abschließend. Weitere Informationen: www.romira.de |
Romira GmbH, Pinneberg
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