| 14.07.2011, 15:35 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Deutsche Gesellschaft für Kreislaufwirtschaft und Rohstoffe mbH (DKR) wird künftig Sekundärrohstoffe ohne Zwischenhändler direkt an Abnehmer in der Volksrepublik China liefern. Dazu hat die chinesische General Administration of Quality Supervision, Inspection and Quarantine (AQSIQ) der DKR eine Exportlizenz für Schrott, Kunststoff und Altpapier erteilt, teilt das Unternehmen mit. Eine solche Lizenz erhalten demnach nur Lieferanten, die eine außerordentlich hohe Qualität ihrer Produkte garantieren und nachweisen können. Die AQSIQ-Lizenz sei für die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Rohstoffhandel von großer Bedeutung. „Es ist sehr wichtig, die Verwertungskapazitäten in Deutschland und Europa sicherzustellen“, betont Michael Wiener, Vorsitzender der DKR-Geschäftsführung. „Die Möglichkeit, direkt nach China zu exportieren, ist für uns aber unerlässlich, um konkurrenzfähig zu bleiben.“ Bisher hat die DKR etwa 3,5 Prozent ihres Geschäftes mit China abgewickelt. Dieser Anteil soll langfristig auf zehn Prozent ansteigen. „Damit bleiben für uns Deutschland und Europa der Schwerpunkt“, so Wiener. „Der weltweite Markt dient aber dazu, das Inlandsgeschäft abzusichern und Preisschwankungen abzufangen.“ Ein Teil der Sekundärrohstoffe wird auch aus dem dualen System der DKR-Muttergesellschaft Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD) gewonnen. Die Verwertungserlöse aus dem Rohstoffhandel mit gebrauchten Verkaufsverpackungen kommen der DSD-Kostenstruktur und damit den Preisen, die DSD-Kunden zahlen, zugute, heißt es weiter. „Damit dient die AQSIQ-Lizenz der DKR auch der Stabilisierung des DSD-Geschäfts“, unterstreicht DSD-CEO Stefan Schreiter. Weitere Informationen: www.gruener-punkt.de |
Deutsche Gesellschaft für Kreislaufwirtschaft und Rohstoffe mbH, Köln
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