| 24.08.2011, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die in Volgograd ansässige Holding Nikokhim bereitet die Fusion ihrer Tochtergesellschaften Kaustik und Plastkard vor. Laut Medienberichten ist die Umwandlung der Plastkard-Anteile in neue Aktien von Kaustik vorgesehen. Die Kaustik-Aktionäre gaben auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am Wochenende bereits grünes Licht für die dazu geplante Kapitalerhöhung im Volumen von 500 Mio. RUB (11,7 Mio. Euro) auf knapp 2 Mrd. RUB (46,7 Mio. Euro). Bereits Anfang August hatte die Kartellbehörde FAS ihre Zustimmung zu der Fusion erteilt. Ebenfalls Anfang August erteilte die FAS auch die Genehmigung zu der von Kaustik geplanten Übernahme von 80 % der Anteile des Moskauer Kunststoffverarbeiters Ekoplast, der laut Medienberichten bislang von den Nikokhim-Aktionären kontrolliert wird, ohne Teil der Holding zu sein. Kaustik hat ihren Sitz in Volgograd und ist Russlands zweitgrößter Hersteller von kaustischem Soda und produziert darüber hinaus Chlor, Chlorparaffine und synthetische Salzsäure. Die ebenfalls in Volgograd ansässige Plastkard stellt vor allem PVC und Vinylchlorid her. Zur Nikokhim gehören darüber hinaus der Kunststoffverarbeiter Plastkab und der Reinigungsmittelhersteller Yekhk, zudem ist die Holding an dem gemeinsam mit der belgischen Solvay gegründeten Hersteller von PVC-Werkstoffen Soligran beteiligt. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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