| 07.11.2011, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Balda-Konzern verzeichnete in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres in den fortgeführten Geschäftsbereichen Umsatzerlöse von 44,4 Millionen Euro (2010: 46,5 Millionen Euro). Das ist ein Rückgang um 2,1 Millionen Euro oder 4,5 Prozent. Mit Umsätzen von 15,4 Millionen Euro erwirtschaftete der Konzern im dritten Quartal 2011 rund 3,0 Millionen Euro weniger Erlöse als im Vergleichszeitraum 2010. Diese Entwicklung sei zum Teil auch auf die Folgen der Nuklearkatastrophe in Japan zurückzuführen, so Balda. Engpässe bei den Zulieferern von Elektronikkomponenten aus Japan zum Einbau in elektronische Geräte hätten im Segment Electronic Products in Malaysia zu Produktionsausfällen geführt. Im Segment Medical seien durch Verzögerungen bei der Abrechnung von Werkzeugen Umsatzerlöse im dritten Quartal 2011 entfallen. Die Rechnungsstellung erfolge im vierten Quartal 2011. Das operative Ergebnis (EBIT) im Konzern nach einem Dreivierteljahr erreichte 0,1 Millionen Euro nach 1,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBIT im dritten Quartal war mit 1,0 Millionen Euro negativ nach plus 0,7 Millionen Euro im Vorjahr. Die geringeren Umsätze sowie die noch fehlende Auslastung im Segment Electronic Products belasteten das Betriebsergebnis im Berichtszeitraum. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) nahm aufgrund des schwächeren Finanzergebnisses in Höhe von 5,6 Millionen Euro (Vorjahr: 11,9 Millionen Euro) auf 5,7 Millionen Euro ab (Vorjahr: 13,3 Millionen Euro). Der Neunmonatsüberschuss 2011 betrug 6,6 Millionen Euro (Vorjahr: 13,6 Millionen Euro). Die aufgegebenen Geschäftsbereiche, zu denen das Segment MobileCom zählt, verzeichneten im Berichtszeitraum einen Periodenverlust von 35,0 Millionen Euro (Vorjahresperiode: Periodenverlust von 6,7 Millionen Euro). Darin enthalten sind buchtechnische Sonderabwertungen auf den erzielbaren Wert der verkauften Einheiten in Höhe von 24,5 Millionen Euro. Das Ergebnis aus dem operativen Geschäft der aufgegebenen Geschäftsbereiche betrug in den ersten neun Monaten 2011 minus 10,5 Millionen Euro. Die Balda-Gruppe verzeichnete nach den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres im Gesamtkonzern - fortgeführte- und aufgegebene Geschäftsbereiche - einen Fehlbetrag von 28,4 Millionen Euro gegenüber einem Überschuss von 6,9 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Ausblick 2011 Für das Geschäftsjahr 2011 rechnet der Vorstand in den fortgeführten Geschäftsbereichen mit Umsatzerlösen am unteren Rand der bisherigen Prognose in Höhe von rund 70 Millionen Euro bei einem leicht positiven operativen Ergebnis (EBIT). |
Balda AG, Bad Oeynhausen
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