| 11.04.2012, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Wer sich heute am immer stärker fragmentierten Getränkemarkt durchsetzen möchte, braucht nicht nur gute Produkte, sondern auch ausgezeichnete Vermarktungsideen. Aus dem laut Lanxess UV-beständigen, halogenfreien und ohne Weichmacher zu verarbeitende Synthesekautschuk Levamelt werden ablösbare Etiketten produziert. Auf Bierkästen aufgebracht, können die Haftfolien kleinen, mittelständischen und großen Brauereien gleichermaßen helfen, ihre Premium-Produkte für ihre jeweilige Zielgruppe attraktiver zu machen – und zugleich Logistikkosten bei der Rückführung im Pfandsystem zu sparen. Die Unternehmen bereichern ihre klassischen alkoholhaltigen oder -freien Produkte zum Beispiel durch Zusatz von exotischen Fruchtsäften um neue Varianten. Die neue Vielfalt der Marken und Sorten bringt jedoch, vor allem bei mehreren Produktionsstandorten, logistische Probleme mit sich. Denn sie benötigen eigene Gebinde, die werblich auf die Zielgruppe abgestimmt sind. Es ist daher eine Herausforderung, die Kistenrückläufe aus dem Pfandsystem mit den entsprechenden Sortenetiketten exakt ihren Abfüllstandorten zuzuführen. Schon jetzt setzen einige Brauereien auf Werbeetiketten aus Jet-Folio Tacklite. Nun wurde eine Etiketten-Variante entwickelt, die sich in der Waschanlage entfernen lässt. Das spart dem Anbieter erhebliche Wege und damit Transportkosten. Levamelt ist ein Ethylen-Vinylacetat-Copolymer, das mit verschiedenen Vinylgehalten und Polaritäten angeboten wird und für eine leichte Wiederablösbarkeit an unterschiedliche Oberflächen anpassbar ist. Das Material zeige eine sehr gute, über die Einsatzzeit weitgehend konstante Klebewirkung. Produziert wird die Folie per Coextrusion. So lässt sich die Klebeschicht dank spezieller Zwischenlage fest mit dem polyolefinischen Trägermaterial verbinden. Damit sei der Zusammenhalt der Komponenten in der Regel besser als bei mit Klebstoff beschichteten Etiketten. Auch dies kann erheblich zu einem sauberen Image des gelabelten Produkts beitragen, denn gerade bei wieder ablösbaren Etiketten können Klebstoffreste mit der Zeit zu unansehnlichen Verunreinigungen führen. Die Klebeschicht sei so modifiziert, dass sich das Etikett bei einem sommerlichen Regenguss nicht ablöst, in der Waschanlage jedoch vom Substrat gleitet. Gegenüber Medien aus Weich-PVC bringe die Weichmacher-freie Lösung einen weiteren Vorteil: Die Etiketten und Druckmedien zeigen nicht den Schrumpf, der bei vielen PVC-Etiketten auf die Migration dieser Additive zurückzuführen ist. Damit bleibe Jet-Folio Tacklite der für viele konventionelle Produkte typische schwarze "Trauerrand" erspart. Für die nötige UV-Stabilität und einen guten Schutz gegen mechanische Beschädigungen sorgen schließlich spezielle Schutzlacke oder Laminate, die während des Drucks oder später aufkaschiert werden. Weitere Informationen: lanxess.com |
Lanxess AG, Leverkusen
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