| 14.05.2002 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Wiederverwertung von sehr stark bedruckten Folien, wie z. B. Etiketten von PET-Flaschen, PE-, PP-Folien, wird häufig durch Ablagerungen der Druckfarben auf der Extruderschnecke im Bereich der Aufschmelzzone erschwert. Darüber hinaus verstopfen nicht einhomogenisierte Farbagglomerate beim Recycling häufig die Schmelzefilter.
Die Aufbereitung sehr stark bedruckter Folien wurde daher bislang durch sehr kurze Schneckenreinigungs- und Siebwechselintervalle oder extrem abnehmende Durchsatzleistungen erschwert und deshalb sind bedruckte Folienabfälle selbst als sauberer Produktionsabfall sehr preisgünstig. In vielen Fällen helfen sich die Recyclingbetriebe mit einer vorsichtigen Verblendung dieser kritischen Materialsorte in unbedruckte Ware, was allerdings die Wirtschaftlichkeit verringert. Die Erema Engineering Recycling Maschinen und Anlagen Ges.m.b.H. (www.erema.at) hat für diese Aufgabe eine neue Anlagenvariante entwickelt und in vielen Versuchen heraus gefunden, dass sich bestimmte Extruder-Schneckensysteme wesentlich besser als andere für das Recycling dieser stark bedruckten Materialien eignen. In der Folge wurden jene Schneckensysteme, die sich besser eignen, genau analysiert und mit eingehenden Versuchen auf Extrudern mit unterschiedlichen Durchsatzleistungen getestet. Nach einer differenzierten Trendanalyse bei veränderten Parametern, welche in gezielten Veränderungen der Schneckengeometrien umgesetzt wurden, ließen sich sukzessiv sehr positive Ergebnisse erzielen. Mit der jetzt auf diese Problematik hin neu entwickelten optimierten Verfahrenstechnik können die Erema-Anlagen nach Herstellerangaben in nahezu allen Fällen wochenlang ohne Durchsatzverlust gefahren werden. Zusätzlich konnten die Rückspül- bzw. Siebwechselintervalle auf ein Vielfaches der vorhergehenden Zeit, d.h. auf übliche Intervalle, verlängert werden. |
Erema Engineering Recycling Maschinen und Anlagen Ges.m.b.H., Ansfelden/Österreich
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