| 12.07.2005 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Mit Pocan® DP B 3225 XF und Pocan® DP B 3235 XF erweitert die LANXESS Deutschland GmbH (www.lanxess.de) ihre Palette an Polyestern der Reihe Pocan® um besonders fließfähige Varianten. Vermarktet werden die neuen Produkte, die auf Polybutylenterephthalat (PBT) basieren, unter dem Namen Pocan® XtremeFlow. "Die Schmelzeviskosität zum Beispiel von Pocan® DP B 3235 XF ist bei den für die Verarbeitung durch Spritzguss typischen Scherraten nur rund halb so hoch wie die unseres Standard-PBT Pocan® B 3235. Daraus resultieren, wenn die Verarbeitungsbedingungen des Standard-PBT gewählt werden, um mehr als 30 Prozent längere Fließwege", erläutert Gerhard Opelka, Experte in der Business Unit Semi-Crystalline Products. Weitere Stärken der neuen Materialien im Vergleich zum Standard-Pocan® sind die verbesserte Beständigkeit gegen Hydrolyse, die deutlich höhere Zähigkeit vor allem bei tiefen Temperaturen und die noch einmal reduzierte Materialdichte. Einsatzpotenzial sieht Opelka vor allem in der Elektro-, Automobil- und Hausgeräteindustrie – zum Beispiel bei Steckern, Steckerleisten und mechanisch belasteten Teilen wie Getriebeplatinen. Mit ihrem Eigenschaftsprofil eignen sich die Werkstoffe generell für die Fertigung von dünnwandigen, geometrisch komplizierten Bauteilen, die bei Temperaturen bis 140 °C formstabil sein müssen. "Speziell wegen der hohen Hydrolysebeständigkeit gegenüber Wasserdampf bieten sie sich ebenfalls zur Herstellung von Airbagsteckern und von Steckverbindern für den Motorraum an", so Opelka. Die hohe Fließfähigkeit von Pocan® XtremeFlow vergrößert auch den Verarbeitungsspielraum. So lassen sich entweder der Einspritzdruck oder die Massetemperatur senken. Letzteres kann die Zykluszeiten an bestehenden Werkzeugen durch kürzere Kühlzeiten um bis zu 30 Prozent reduzieren und damit zu einer wesentlich wirtschaftlicheren Fertigung führen. Ein Verringern des Einspritzdruckes ist zum Beispiel sinnvoll, um Bauteile mit filigranen Strukturen - wie zum Beispiel kleinen Schiebern – schonender zu produzieren. Grundsätzlich eröffnet ein niedriger Einspritzdruck dem Verarbeiter die Freiheit, auf kleinere Spritzgussmaschinen mit geringeren Zuhaltekräften auszuweichen, was mehr Flexibilität bei der Maschinenwahl und Produktionsplanung bedeutet. Die hohe Fließfähigkeit ermöglicht zudem in vielen Fällen, einfachere Werkzeuge einzusetzen, weil nicht so viele Anschnitte notwendig sind. |
LANXESS AG, Leverkusen
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