| 08.10.2012, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das brasilianische Kunststoff- und Petrochemieunternehmen Braskem lässt in Coatzacoalcos/Nanchital im mexikanischen Bundesstaat Veracruz ein neues Werk zur Herstellung von Ethylen errichten. Laut Pressemitteilung erging der EPC-Auftrag (Engineering, Procurement and Construction bzw. Planen, Beschaffen und Bauen) an ein Joint Venture der Unternehmen Odebrecht (40%), Technip (40%) und ICA Fluor (20%). Der neue Komplex mit dem Namen Etileno XXI erhält u.a. einen Technip-Ethylencracker mit einer Jahresproduktion von 1,05 Mio. t und mehrere integrierte Polyethylen-Anlagen auf Grundlage der Technologien INEOS von Innovene und BASILEA von Lupotech. Weiter entstehen ein Kombikraftwerk mit einer Leistung von 150 MW, ein Logistikzentrum sowie Verwaltungsgebäude. Der Auftragswert liegt bei 2,7 Mrd. USD, der Produktionsbeginn ist für Juni 2015 vorgesehen. An dem neuen Projekt ist Braskem zu 65% beteiligt, die mexikanische Idesa zu 35%. 2010 gründeten die beiden Unternehmen gemeinsam die Gesellschaft Braskem Idesa SAPI zur Entwicklung von Etileno XXI. Die brasilianische Odebrecht wurde 1944 als Bauunternehmen gegründet und erweiterte ihr Portfolio später um den Anlagenbau und weitere Geschäftsbereiche. Technip ist an der Börse NYSE Euronext in Paris notiert und hat ihren Schwerpunkt im Industrieanlagenbau. ICA Fluor konzentriert sich auf Ingenieurbau sowie den Bau von Anlagen in Bereichen wie Öl, Chemie und Petrochemie. Das Unternehmen ist vor allem in Mexiko, Mittelamerika und der Karibik aktiv. Weitere Informationen: www.braskem.com.mx |
Chemie- und Kunststoffbranche, Mexiko
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