| 29.05.2013, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der deutsche Chemiekonzern BASF baut in Camaçari im brasilianischen Bundesstaat Bahia ein neues Acrylwerk. Während der Bauphase entstehen rund 2.000 Arbeitsplätze, nach Beginn der Produktion im dritten Quartal 2014 bietet das Werk 230 direkte Arbeitsplätze, hinzu kommen 600 indirekte Jobs. Die Investitionen in den neuen Komplex liegen bei rund 500 Mio. EUR, der Bau soll in mehreren Phasen durchgeführt werden. Dazu gehört lokalen Medienberichten zufolge auch die nun angelaufene Lieferung von Anlagen aus China über den Seehafen Aratu. Bei dem neuen Werk handelt es sich um den ersten Produktionskomplex für Acrylsäure und Superabsorber (SAP) in Südamerika und die größte Einzelinvestition des deutschen Konzerns auf dem Subkontinent. Ziel des Baus ist laut BASF, die Lieferfähigkeit für Produkte wie Superabsorber für Windeln und Hygieneprodukte, Acrylharze für Lacke, Textilien und Klebstoffe sowie Baustoffe in Südamerika sicherzustellen. BASF beschäftigt in Südamerika rund 7.000 Mitarbeiter, darunter in dem Chemiepark von Guaratinguetá im brasilianischen Bundesstaat São Paulo. In Camaçari befindet sich bereits ein großer Petrochemie-Komplex des brasilianischen Konzerns Braskem, was laut BASF ein Grund für die Standortentscheidung war. So fungiert Braskem als strategischer Partner bei dem Projekt und soll Propylen und weitere Roh- und Betriebsstoffe liefern. Weitere Informationen: www.basf.com |
Chemie- und Kunststoffbranche, Brasilien
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