| 16.10.2013, 09:52 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() ![]() Die DIC-Technologie verwendet die von einem Video-Dehnungsaufnehmer des Typs Instron® AVE bereitgestellten Daten, um lokale Dehnungen und Verschiebungen auf Proben- und Bauteiloberflächen zu erfassen. Diese Informationen lassen sich in Echtzeit visualisieren, abspeichern und im Post-Processing-Mode für die weitere Auswertung nutzen. Gegenüber der klassischen Dehnungsmessung eröffnet die DIC-Technologie laut Instron vielfältige Vorteile. Dazu gehört die Dokumentation von Phänomenen wie diskontinuierliche Dehnung, lokales Einschnüren usw. Mit DIC sind demnach Dehnungen und Verschiebungen auf ebenen Oberflächen von Bauteilen oder -gruppen erfassbar, die sich nicht für den Einsatz herkömmlicher Dehnungsaufnehmer eignen, und auch das Dehnungsverhalten des Seitenprofils flacher Biege- oder Druckproben lässt sich beobachten. Ebenso macht es das System möglich, Risse zu detektieren, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Letztendlich hilft die DIC-Technologie auch beim Nachweis der Erfüllung geltender Prüfnormen, weil sich damit den Angaben zufolge auch solche örtlichen Verformungen erfassen lassen, die außerhalb der Standardlänge herkömmlicher Dehnungsaufnehmer liegen. Die DIC-Technologie ist mit vielfältigen Standardfunktionen ausgestattet. Dazu gehören das Erstellen von Oberflächenkarten mit Informationen über lokale axiale und transversale Dehnungen und Verschiebungen, über Scherspannungen sowie über die maximale und die minimale Normalspannung. Weitere Standardelemente sind das Hinterlegen der zugehörigen Verfahrensparameter, die graphische Aufbereitung und die Möglichkeit zur Synchronisation mit „Bluehill“ Testdaten wie Kraft, Traversenposition, usw. Das Advanced Video Extensometer (AVE) … … ist ein hochauflösender Video-Dehnungsaufnehmer für die Werkstoff- und Komponentenprüfung, der präzise Wegmessungen in und – optional – senkrecht zur Belastungsrichtung ermöglicht, ohne den Probekörper zu berühren und dadurch die Messung zu beeinflussen. Während das AVE die Leistung der herkömmlichen berührenden Dehnungsmessung zumindest erreicht, übertrifft es diese laut Anbieter bei berührungskritischen Anwendungen wie dünnen Metall- oder Kunststofffolien, Textilien oder Papier, bei feinen Drähten oder weichen Biomaterialien, denn – anders als bei federvorgespannten Ansetz-Dehnungsaufnehmern – liegen keine Schneiden an der Probe an, die Spannungskonzentrationen und damit ein vorzeitiges Versagen der Probekörper auslösen können. Das Gerät ermöglicht auch auf glatten Probekörperoberflächen Messungen mit hoher Präzision, während bei mechanisch wirkenden Dehnungsaufnehmern die Gefahr des Rutschens bestehe. Die Messeinheit des AVE enthält keinerlei mechanisch bewegte Teile, so dass keine Massen beschleunigt werden müssen. Dadurch sind ein verschleißfreies Messen und eine gleichbleibend hohe Genauigkeit von 0,5 % des Messwerts gesichert. Zudem könne eine mögliche hohe Energiefreisetzung beim Bruch des Probekörpers keine Schäden am AVE verursachen. Weitere Informationen: www.instron.com K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 10, Stand J18 |
Instron Deutschland GmbH, Pfungstadt
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