| 07.02.2014, 11:28 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der ifo Indikator für das Wirtschaftsklima im Euroraum ist weiter gestiegen. Die Verbesserung resultiert aus der deutlich weniger ungünstigen Lagebeurteilung. Der konjunkturelle Ausblick für die nächsten sechs Monate bleibt unverändert auf dem höchsten Stand seit rund drei Jahren. Die konjunkturelle Erholung dürfte im Laufe der nächsten Monate deutlichere Konturen annehmen. Die beste Bewertung erhielt Deutschland, wo sich die sehr positive wirtschaftliche Situation weiter verbessert hat. Auch in Österreich äußerten sich wieder mehr Wirtschaftsexperten positiv zur derzeitigen wirtschaftlichen Situation. Lettland, das die Euro-Währung Anfang des Jahres eingeführt hat, und Estland gehören ebenfalls zu den wenigen Ländern des Euroraums, in denen die gegenwärtige Konjunkturlage insgesamt als zufriedenstellend gilt. Dagegen hat sich die aktuelle Wirtschaftslage in Griechenland, Italien, Portugal, Spanien und Zypern gegenüber dem Vorquartal kaum verbessert und bleibt auf Krisenniveau. In Belgien, Irland und den Niederlanden hat sich die wirtschaftliche Situation den befragten Experten zufolge im Vergleich zum Vorquartal zwar etwas verbessert, ist aber wie in Finnland und Frankreich weiterhin als „ungünstig“ einzustufen. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate bleiben in fast allen Ländern des Euroraums auf einem hohen Niveau. Lediglich in Griechenland und Frankreich äußerten sich die befragten Experten weniger positiv als noch vor drei Monaten. Von einer weiteren Verschlechterung der Lage wird allein in Zypern ausgegangen. Die erwartete Inflationsrate für den Euroraum für 2014 liegt mit 1,5% etwas unter der geschätzten Rate für 2013 (1,7%). Während die Kurzfristzinsen in den nächsten sechs Monaten nach Meinung der Befragten weiterhin konstant bleiben dürften, gehen etwas mehr Experten als bisher von steigenden langfristigen Zinsen aus. Der Euro gilt derzeit gegenüber dem US-Dollar und dem japanischen Yen als überbewertet. Die Mehrheit der WES-Experten rechnet mit einem Wertzuwachs des US-Dollar in den nächsten sechs Monaten. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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