| 20.03.2014, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der indische Ölkonzern Indian Oil Corporation (IOC) plant an seinem neuen Raffineriestandort Paradip in Bundesstaat Odisha den Aufbau eines Petrochemiekomplexes. Laut Medienberichten sollen dafür insgesamt rund 76,5 Mrd. INR (900 Mio. EUR) investiert werden. Vorgesehen ist dabei die Errichtung von Kapazitäten zur Produktion von jährlich etwa 700.000 Tonnen Polypropylen (PP) für 31,5 Mrd. INR (370 Mio. EUR), weitere 45 Mrd. INR (530 Mio. EUR) sollen in den Bau von Anlagen für Ethylenglycol (MEG) und Polyvinylchlorid (PVC) mit Jahreskapazitäten von 400.000 bzw. 600.000 Tonnen fließen. Den aktuellen Meldungen zufolge will die IOC-Spitze noch in diesem Monat endgültig über die Errichtung der PP-Anlagen entscheiden, mit der Fertigstellung wird dann bis 2018 gerechnet. Für den MEG- und PVC-Komplex wird derzeit eine umfassende Machbarkeitsstudie erstellt, die in Kürze vorliegen soll. In den Bau der neuen Raffinerie in Paradip hat IOC in den vergangenen vier Jahren insgesamt rund 298 Mrd. INR (3,5 Mrd. EUR) investiert. Bis Ende dieses Jahres sollen die Anlagen vollständig in Betrieb genommen werden. Die Raffinerie verfügt zunächst über Kapazitäten zur Verarbeitung von jährlich etwa 15 Mio. Tonnen Rohöl zu Dieselkraftstoffen, Benzinen, Kerosin, Flüssiggas, Petrolkoks und Schwefel. Im Gespräch ist allerdings bereits ein Ausbau der Verarbeitungskapazitäten auf über 20 Mio. Tonnen Rohöl im Jahr. Weitere Informationen: www.iocl.com |
Chemie- und Kunststoffbranche, Indien
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