| 24.03.2014, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Maschinenübergabe während des Kolloquiums in Aachen: Arburg-Entwicklungsleiter Dr. Eberhard Duffner (links) übergibt einen elektrischen Allrounder 270 A an Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Institutsleiter des IKV – (Bild: Tema/IKV). Die neuartige Plastifizierung, die sogenannte „Inverse Schnecke“, zeichnet sich laut Anbieter durch ihre besondere Geometrie aus. Im Gegensatz zu konventionellen Dreizonen-Schnecken sind die zum Plastifizieren und Aufschmelzen notwendigen Schneckengänge in den Zylinder eingearbeitet. Mikro-Spritzgießmaschine mit neuer Plastifizierung ![]() Ein für das Mikro-Spritzgießen ausgelegter elektrischer Allrounder 270 A kann z.B. 3,6 mg schwere Mikro-Klemmrahmen fertigen – (Bild: Arburg). Neben einer reduzierten Verweilzeit der Schmelze im Plastifizierzylinder lasse sich durch den geringeren Kolbendurchmesser auch der Einspritzvorgang besser kontrollieren. Dadurch könnten Masseschwankungen reduziert und die Wiederholgenauigkeit des Spritzgießzyklus entscheidend verbessert werden. Dies wirke sich positiv auf die erreichbare Bauteilqualität aus. „Einfluss der Geometrie erforscht und optimiert“ Dass das Verfahren funktioniert, sei durch umfangreiche gemeinsame Studien von Arburg und IKV nachgewiesen worden. Dabei wurde vor allem der Geometrieeinfluss auf die erreichbare Förderrate und das Aufschmelzverhalten erforscht und so die Geometrie schrittweise optimiert. Mit dem Transfer der Geometrie auf eine handelsübliche Spritzgießmaschine soll nun der Einsatz im vollautomatischen Spritzgießzyklus gezeigt und so das Potenzial der Technologie für die Industrie demonstriert werden. Gemeinsame Entwicklung neuer Prozesstechniken „Solche gemeinsamen Projekte treiben die Entwicklung neuer Prozesstechniken voran und ermöglichen es Anlagenherstellern wie uns, unsere Kompetenz im Bereich des Spritzgießens weiter auszubauen“, erklärt Dr. Eberhard Duffner, Entwicklungsleiter des Spritzgießmaschinenherstellers Arburg, bei der Übergabe. Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Institutsleiter des IKV: „Gerade Entwicklungen wie diese belegen eindrucksvoll, wie wichtig die enge Kooperation zwischen universitärer Forschung und industrieller Praxis für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen ist.“ Weitere Informationen: www.arburg.com, www.ikv-kolloquium.de, www.ikv-aachen.de 27. Internationales Kolloquium Kunststofftechnik, 19.-20.03.2014, Aachen |
Arburg GmbH + Co KG, Loßburg
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