| 02.04.2014, 12:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Mehr als 1.400 Teilnehmer und 100 Aussteller befinden sich heute auf dem internationalen Kongress „Kunststoffe im Automobilbau“ in Mannheim - (Bild: VDI Wissensforum GmbH). Die 1.400 Kongressteilnehmer kommen aus Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette - vom Rohstoffhersteller, über den Maschinenbauer bis zum Verarbeiter - alle mit dem Fokus Automobil. "Das macht die Veranstaltung so einzigartig", erklärt Timo Taubitz. Der Kongress ermöglicht seit über 30 Jahren Besuchern einen umfassenden Überblick über erfolgreiche Kunststoffanwendungen. Renommierte Spezialisten von Fahrzeugherstellern und -zulieferern stellen in praxisnahen Vorträgen aktuelle Bauteil- und Werkstoffinnovationen vor, die einen deutlichen Fortschritt hinsichtlich der Aspekte Energie- und Gewichtseffizienz, Sicherheit, Funktionalität sowie Design und Komfort bedeuten. "Faserverstärkte und technische Kunststoffe sowie Kunststoff-Mischbauweisen leisten heute wichtige Schrittmacherdienste für den modernen Automobilbau", bestätigt Kongressleiter Prof. Dr. Rudolf Stauber. Dr. Thomas Bachmann von der BMW Group präsentiert am ersten Tag in seinem Plenarvortrag die technologischen Herausforderungen und Lösungen für die Automobiltechnik von Morgen. Die Welt befinde sich ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich im Umbruch. Globale Entwicklungen wie Klimawandel, Ressourcenverknappung und die zunehmende Urbanisierung erforderten neue Lösungen. Nur wer diesen Systemwandel umfassend begreife und zugleich die neuen technischen Optionen in aller Konsequenz nutzt und weiterentwickelt, werde künftig Erfolg haben. Weitere Vorträge folgen unter anderem von Porsche, Volkswagen und AlphaKraft. Sie befassen sich mit den Themen Interieur, Exterieur, Faserverbund sowie Nutzfahrzeugtechnologie, Oberflächen und Reparatur. Am zweiten Tag Tag legt der Kongress die Schwerpunkte auf den Leichtbau und aktuelle Technologien sowie Simulation und Fügetechnik. Unter der Thematik der Technologieentwicklungen spricht Manfred Rudholzer von der Frimo Group über innovative Matrixsysteme für die Großserie. Im derzeit hochaktuellen Segment der Composites Technologien hat Frimo gemeinsam mit Kooperationspartnern einen neuen Denkansatz und Lösungen zur Produktion von Faserverbundbauteilen im Serienmaßstab entwickelt. Diese sollen bisher nicht gekannte Möglichkeiten in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Qualität, Ergonomie und Robustheit des Prozesses eröffnen. Damit seien Faserverbundbauteile im Resin Transfer Moulding (RTM) Verfahren auch in der Großserie wirtschaftlich herstellbar. Im kommenden Jahr wird der internationale Kongress "Kunststoffe im Automobilbau" am 18. und 19. März 2015 wie gewohnt in Mannheim stattfinden. Weitere Informationen: www.kunststoffe-im-auto.de 36. Kongress „Kunststoffe im Automobilbau“, 2.-3. April 2014, Mannheim |
VDI Wissensforum GmbH, Düsseldorf
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