| 04.04.2014, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Chemiefaserhersteller Invista hat Ende März im chinesischen Shanghai den Grundstein für einen neuen integrierten Komplex zur Polyamid-Produktion gelegt. Laut Pressemitteilung entstehen im Shanghai Chemical Industry Park (SCIP) Anlagen für die Herstellung der Zwischenprodukte Hexamethylendiamin (HMD) und Adiponitril (ADN) sowie für die Weiterverarbeitung zu Nylon-6.6-Polymeren. Geplant sind Kapazitäten für 215.000 Jahrestonnen HMD und 150.000 Jahrestonnen Nylon-6.6-Polymere, die bereits im kommenden Jahr in Betrieb genommen werden sollen. Später ist die Errichtung einer Anlage zur Produktion von 300.000 Tonnen ADN im Jahr vorgesehen. Invista-CEO Jeff Gentry erklärte in der Aussendung: "China ist eine der wichtigsten Regionen für unsere Wachstumsstrategie. Wir haben hier über mehrere Jahre ein signifikantes Wachstum gesehen und wollen weiterhin unsere neuesten innovativen Technologien hierher bringen. Das Motto der Grundsteinlegung – Gemeinsames Wachstum: eine neue Nylon-6,6-Ära – spiegelt die Tatsache wider, dass wir bei der Entwicklung des lokalen Marktes für Nylon und Polyurethane eng mit unseren Kunden zusammenarbeiten." Invista beziffert die Investitionen in den seit Längerem geplanten Polyamid-Komplex in Shanghai mit insgesamt rund 1 Mrd. USD, womit es sich um das bislang größte Investitionsvorhaben des Unternehmens handelt. Nylon-6.6-Polymere werden vor allem als Chemiefasern bei der Herstellung von technischen Textilien und Bekleidung sowie als Werkstoffe für Komponenten in der Auto- und Elektroindustrie verwendet. Weitere Informationen: www.invista.com, www.scip.com.cn |
Chemie- und Kunststoffbranche, China
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