| 24.04.2014, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das neu gegründete Unternehmen Quality Circular Polymers (QCP) plant die Errichtung einer Recyclinganlage für Kunststoffe im Chemiepark Chemelot bei Sittard-Geleen in den Niederlanden. Laut Pressemitteilung der Chemieparkverwaltung soll der Recyclingkomplex über Kapazitäten zur Verwertung von jährlich rund 100.000 Tonnen Kunststoffabfällen verfügen, wobei der Schwerpunkt auf Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) liegen wird. Geplant sind Investitionen von insgesamt rund 75 Mio. EUR. Die Errichtung der Anlagen ist in drei Abschnitten vorgesehen. Dabei sollen im ersten Abschnitt bis Ende 2015 zunächst 35 Mio. EUR investiert und 40 Arbeitsplätze geschaffen werden. Insgesamt wird mit 100 Beschäftigten in der Recycling-Anlage gerechnet. QCP-COO Marc Houtermans erklärt in der Aussendung: "Die Anlage wird am Standort Chemelot errichtet, einem Polymer-Hotspot, der über die erforderliche Infrastruktur und direkten Zugang zu den wichtigsten Kunden und Lieferanten verfügt. Wir haben den Anspruch, ein Werk der Zukunft zu entwickeln, das moderne Technologien nutzt, modular und flexibel ausgerichtet ist und nachhaltige Arbeitsplätze für die Region schafft." Strategischer Partner von QCP ist dabei das zum französischen Konzern GDF Suez gehörende Entsorgungsunternehmen SITA Nederland. Als weitere Gesellschafter von QCP werden in der Pressemitteilung das Unternehmen Chemelot Ventures, die südniederländische Provinz Limburg, die Gemeinde Sittard-Geleen, die staatliche NV Industriebank LIOF und der Limburgs Energie Fonds genannt. An der Finanzierung des Projekts beteiligen sich außerdem die Rabobank und das Unternehmen Langen. Weitere Informationen: www.chemelot.nl, www.qcpolymers.com, www.chemelotventures.com, www.sita.nl |
Chemie- und Kunststoffbranche, Niederlande
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