| 28.05.2014, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Produkte aus duroplastischen Formmassen befinden sich in einer kleinen, aber wichtigen Nische der Kunststoffverarbeitung. So sind es die spritzgegossenen oder spritzgeprägten Duroplastteile, die immer wieder erfolgreich Metalteile substituieren und somit dafür sorgen, dass Module und schließlich deren Endprodukte leichter werden, und das meist zu geringeren Kosten bei oft mehr Funktionen. Diese Duroplastteile sind im Vergleich zu ihren thermoplastischen Vergleichsmaterialien in der Regel bei wesentlich höheren Temperaturen einsetzbar und maßhaltiger. Ihr Einsatzgebiet befindet sich deshalb immer häufiger im „Heißbereich" von Verbrennungsmotoren, elektrischen Anlagen und insbesondere bei Anwendungen mit erhöhter Medienbeständigkeit. Oft findet sich der Werkstoff wieder in Pumpen- und Reflektorgehäusen, Riemenscheiben, aber auch in Bereichen der Elektrotechnik (z.B. Kommutatoren). Trotz dieser herausragenden Eigenschaften ist die Zahl der Verarbeiter klein, das umgesetzte Mengenvolumen übersichtlich, das Wissen um diesen Werkstoff und seine Verarbeitung nur an wenigen Stellen vorhanden und in der Lehre oft nicht anzutreffen. Ziel des neuen GKV/TecPart-Arbeitskreises Duroplastformteile ist es, diese Lücken zu schließen. Dazu wurden in der letzten Sitzung des Arbeitskreises wesentliche Schritte zur Materialbestimmung und eine engere Zusammenarbeit mit den Hochschulen beschlossen. Dies soll nun in den kommenden Sitzungen vertieft werden. „Am Ende wird ein Leitfaden für den Duroplasteinsatz und die Duroplastverarbeitung stehen“, ist sich Michael Weigelt, Geschäftsführer von GKV/TecPart, sicher. Steffen Tetzlaff, Geschäftsführer des Duroplastexperten ROS in Coburg und gleichzeitig neu gewählter Vorsitzender der Gruppe, betont: „Die Möglichkeiten mit dem Werkstoff Duroplast sind im Hinblick auf die neue Norm DIN 16742, was die Präzision angeht, überragend und zeigen sich bereits vielfach in der Praxis in ausgewählten Produkten.“ Der Arbeitskreis ist offen für interessierte Branchenvertreter, die bereit sind, bei der Entstehung des Leitfadens mitzuwirken. „Allerdings werden die Arbeitsergebnisse nur in der Gruppe weiter gegeben“, betont Michael Weigelt. Die nächste Sitzung ist für Mitte September vorgesehen. Weitere Informationen: www.gkv.de, www.tecpart.de |
GKV-TecPart - Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V., Frankfurt a.M.
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