| 26.08.2014, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Trotz leicht gesunkener Umsätze hat der polnische Hersteller von Kunststoffverpackungen Plast-Box das erste Halbjahr mit einem deutlich höheren Betriebsgewinn abschließen können als den gleichen Vorjahreszeitraum. Wie das Unternehmen mitteilt, sank der Konzernumsatz um 1,5% auf 74,36 Mio. PLN (17,8 Mio. EUR), während der operative Gewinn um 31,3% auf 7,8 Mio. PLN (1,9 Mio. EUR) zulegte. Netto sank der Gewinn allerdings von 4 Mio. PLN auf nur noch 760.000 PLN (182.000 EUR). Hintergrund war ein deutlich gestiegener Verlust von 6,7 Mio. PLN im Finanzergebnis, verglichen mit 1 Mio. PLN vor Jahresfrist. Der Vorstand konstatierte, das Vorgehen in der Ukraine mit einer Erhöhung der Preise, einer Anbindung an den Euro-Kurs sowie einer Verkürzung der Zahlungsfristen habe positive Auswirkungen gezeigt. Im Ergebnis habe die ukrainische Tochter im zweiten Quartal einen Gewinn von 8,5 Mio. UAH (526.000 EUR) erzielt, während im ersten Quartal noch ein Verlust von 12,2 Mio. PLN (785.000 EUR) verzeichnet wurde. Während die Auswirkungen der Ukraine-Krise auf das Geschäftsergebnis auf diese Weise minimiert werden konnten, litten die Umsätze kräftig. So sanken die Umsätze in Osteuropa im ersten Halbjahr um 28% auf 23,8 Mio. PLN, während sie in Polen um 25% auf 28,55 Mio. PLN und im Export ins EU-Ausland um 12% auf 21,5 Mio. PLN stiegen. Für das zweite Halbjahr kündigt Plast-Box Investitionen von weiteren 3 Mio. PLN (714.000 EUR) in die Erweiterung ihrer Produktionskapazitäten an. Die Mittel sollen u.a. für den Kauf von Spritzgießmaschinen und –formen sowie die Modernisierung des Maschinenparks an den Produktionsstandorten in Polen und der Ukraine verwendet werden. Weitere Informationen: www.plast-box.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Biesterfeld: Vertriebspartnerschaft mit Syensqo auf Großbritannien und Irland ausgeweitet
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Evonik: Zweites Quartal über Plan - Prognose für 2026 angehoben
Klöckner Pentaplast: Michael Zacka neuer Interims-CEO
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Meist gelesen, 10 Tage
Leuna-Polyamid: Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Brückner Group: Nachhaltigkeitsbericht nach ESRS definiert Ziele und Meilensteine bis 2030
pro-K: Branchendialog diskutiert Wettbewerbsfähigkeit und Transformation der Kunststoffindustrie
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Moretto: Neue Lösungen für Trocknung, Dosierung und Materialrückverfolgung
Meist gelesen, 90 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|