| 07.03.2006 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Durch eine Rezeptur- und Verfahrensinnovation ist es der BASF (www.basf.com) gelungen, ihr Produkt Basotect® thermoformbar zu machen. Das neue Basotect® TG ist der erste duroplastische Schaumstoff, der sich unter Wärme verformen lässt. Der zur Thermoformung des Materials bisher notwendige Imprägnierschritt entfällt, was die Verarbeitung deutlich erleichtert. Erste Kfz-Bauteile werden bereits in Serie produziert. m Gegensatz zu thermoplastischen Werkstoffen lassen sich Duroplaste wie Basotect unter Temperatureinwirkung nicht verformen oder aufschmelzen. Daher musste Basotect bisher bei der Fertigung von komplexen, dreidimensional geformten Automobilteilen mit Klebern getränkt, ausgepresst und anschließend getrocknet werden. Dieser kostspielige Imprägnierschritt entfällt beim neuen Basotect TG – es kann nun direkt unter den herkömmlichen Verarbeitungsbedingungen verpresst werden, die Formteilfertigung wird einfacher und effizienter. Berechnungen zeigen, dass je nach Durchsatz Einsparungen von bis zu 20% der Herstellungskosten möglich sind. Der Schaumstoff ist nicht nur für den Automobilbau interessant, sondern auch für andere Industrien, die mit formgebenden Pressverfahren arbeiten. Die bekannten Eigenschaften von Basotect bleiben auch bei der TG-Variante erhalten: Der Schaumstoff auf Melaminharzbasis ist leicht (ca. 9 kg/m³), schwer entflammbar, kann bei Temperaturen bis zu 200°C eingesetzt werden und besitzt ein außerordentlich gutes Schallabsorptionsvermögen. Er wird, wie von der Automobilindustrie gewünscht, in grau angeboten. Basotect wird im Automobil zur Schalldämmung überall dort eingesetzt, wo hohe Dauergebrauchstemperaturen vorherrschen, beispielsweise in Motorhaubenabdeckungen, Trennwänden zwischen Motorraum und Fahrgastzelle, Getriebetunneln sowie in Motornahfeldschalen. |
BASF AG, Ludwigshafen
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