| 16.10.2014, 14:50 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Durethan BKV 60 XF verfügt neben einer herausragenden Fließfähigkeit und Verarbeitbarkeit auch über eine hervorragende Langzeittemperaturbeständigkeit bis 180 °C. [Abb.: Lanxess AG] Maßgeschneidert für die "Dünnstwandtechnik" Durethan BKV 60 XF ist eine Weiterentwicklung des in der Serienfertigung u. a. von leichten Frontends, Reserveradmulden und großen Getriebeölwannen etablierten Durethan DP BKV 60 H2.0 EF. Es ist ebenfalls mit 60 Prozent Glasfasern verstärkt, zeigt aber laut Lanxess bei vergleichbar hochwertigem mechanischem Eigenschaftsprofil eine um mehr als 30 Prozent bessere Schmelzefließfähigkeit. "Dies gilt insbesondere für sehr dünnwandige Anwendungen. Mit dem Hightech-Kunststoff sind Wanddicken von einem Millimeter und weniger umsetzbar, so dass etwa hochbelastbare Strukturbauteile mit feinen und filigranen Rippen problemlos gefertigt werden können", erklärt Dr. Stefan Theiler, Experte für hochverstärkte Polyamide bei Lanxess. Das neue Polyamid ergibt demnach glatte Oberflächen, aus denen kaum Glasfasern herausragen. Die exzellente Oberflächenqualität beruhe auf einem optimierten Kristallisationsverhalten und auf höheren Einspritzgeschwindigkeiten, die dank der hohen Fließfähigkeit der Schmelze möglich seien. Ein weiterer Vorzug des gut lasermarkierbaren Konstruktionswerkstoffs sei die verbesserte Beständigkeit gegen thermisches Altern. So liege die Bruchspannung von Probekörpern nach über 3000 Stunden Heißluftalterung bei 180 °C noch immer oberhalb von 200 MPa. Bestens geeignet für Rückwände von Tablet-PCs Die zweite Neuheit ist ein Polyamid 6, das künftig unter dem Namen Durethan BG 60 X XF vermarktet werden soll. Es ist mit 60 Prozent einer speziellen Mischung aus Glasfasern und Mikroglaskugeln verstärkt. Seine Steifigkeit und Festigkeit sind den Angaben zufolge ähnlich hoch wie die von Durethan DP BKV 60 H2.0 EF. "Besonderheit des Materials ist, dass es deutlich isotroper schwindet und die Bauteile daher kaum zum Verzug neigen. Wir sehen vor allem bei dünnwandigen, hochsteifen Rückwänden von Tablet-PCs große Einsatzchancen, aber auch bei Anwendungen im Kfz-Innenraum. Dazu tragen auch die exzellenten Oberflächenqualitäten bei, die mit dem Werkstoff erzielt werden können", so Theiler. Erste Produktionsversuche auf Serienwerkzeugen hätten diese Materialvorteile bereits bestätigt. Weitere Informationen: www.lanxess.com Fakuma 2014, Friedrichshafen, 14.-18.10.2014, Halle A5, Stand 5211 |
Lanxess AG, Köln
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