| 04.04.2006 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die mexikanische Chemieindustrie wird derzeit durch hohe Erdgas- und Energiekosten sowie durch niedrige Produktionskapazitäten in der Petrochemie beeinträchtigt. Die meiste Dynamik zeigte in den letzten Jahren die Kunststoff- und Gummiindustrie. Dies reflektiert auch der Maschinenimport in diesem Bereich, der 2004 nochmals um 23% auf 1,4 Mrd. US$ zulegte. Die deutschen Lieferungen beliefen sich von 2000 bis 2003 im Durchschnitt auf 107 Mio. US$, sprangen aber 2004 um 122% auf 229 Mio. US$ an. Der große Engpassfaktor in der nationalen Kunststoffindustrie ist Polyethylen, das nur von Pemex Petroquímica und Indelpro produziert wird. Die Produktionskapazität ist seit 1999 um ein Fünftel auf rd. 240.000 t geschrumpft. Im Jahr 2004 belief sich die Fertigung auf 234.475 t (+11,7%) und der Import auf 470.354 t. Die Folgeperiode brachte - u.a. wegen der Tropenstürme Katrina und Rita - enorme Preisschübe für Rohstoffe um z.T. bis 50% mit sich. Die Konsolidierung der mexikanischen Chemieindustrie wurde hierdurch stark vorangetrieben. Weiterführende Informationen |
bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft, Köln
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