| 18.03.2015, 05:54 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die thermoplastischen Verbundwerkstoffe der Marke Tepex werden beispielsweise in Frontends, Bremspedalen, Unterbodenkomponenten, Sitzschalen und Halter von Infotainmentmodulen eingesetzt. Dies sei auch verschiedenen Simulationstools zu verdanken, die Lanxess unter anderem für die Auslegung und den Fertigungsprozess der Composite-Bauteile entwickelt hat. Ein neuer Modellierungsansatz soll nun thermische Prozesse im erwärmten Material während und nach der Umformung im Spritzgießwerkzeug präziser simulieren. Es sei unter anderem genauer zu prüfen, ob kritische Bauteilgeometrien noch umformbar sind oder ob Fasern reißen oder sich Falten bilden. Zudem lassen sich passendere Zuschnitte des Halbzeugs ermitteln. Das soll die Zahl der Abmusterungsgänge senken. Großes Einsatzpotenzial haben thermoplastische Faserverbundwerkstoffe zum Beispiel bei Automobil-Sitzschalen. Überspritzte Tepex-Einleger können laut Anbieter Metallverstärkungen wie Bleche und Stangen substituieren und Gewichtseinsparungen über 30 Prozent ermöglichen. Für solche Anwendungen seien Überspritzmaterialien wie ein PA6 mit 55 Prozent Kurzglasfasern maßgeschneidert. Es sei sehr fließfähig, fest und steif und eigne sich besonders für dünnwandige Composite-Leichtbauteile mit großen Fließweg-Wanddicken-Verhältnissen. Der Erfolg thermoplastischer Composite-Hybridbauteile beruhe vor allem auf dem Einsparpotenzial bei Bauteilgewicht und Fertigungskosten. Im Vergleich zu duromeren Composites biete Tepex hohe Festigkeiten und Steifigkeiten bei geringeren Dichten. Besondere Stärken seien hohe Festigkeit, günstiges Impact-Verhalten, gute Formbarkeit und Rezyklierbarkeit. Weitere Informationen: www.lanxess.com Kongress „Kunststoffe im Automobilbau“, 18.-19. März 2015, Mannheim |
Lanxess AG, Köln
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