| 20.03.2015, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Ausmaße von Mikroplastik in maritimen Lebensräumen sind global problematisch und zunehmend beunruhigend. Technologien zur Entfernung von Plastikteilchen sind bislang nicht vorhanden. In der auf ein Jahr ausgelegten „Konsortialstudie Mikroplastik“ sollen Fakten und neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Problematik, zu Trends und Entwicklungen in den Bereichen Politik, Recht und öffentlicher Meinung recherchiert sowie technische Lösungskonzepte zusammengestellt werden. Die Studie ist offen für Partner: Teilnehmen können alle Unternehmen und Organisationen, die Interesse an dem Thema haben. Auch freie Erfinder, Forschungsorganisationen und sonstige Dienstleister sind herzlich eingeladen, zu partizipieren. Die anfallenden wissenschaftlichen und organisatorischen Arbeiten werden von Fraunhofer Umsicht übernommen. Die Teilnehmer können dabei in Bezug auf ihre eigenen Fragestellungen und Verwertungsinteressen die Bearbeitungsschwerpunkte festlegen. Denkbare Forschungsschwerpunkte sind u.a. Quellen und Eintragspfade für Mikroplastik quantitativ zu bestimmen, Mechanismen zum langfristigen Abbau bzw. zur Fragmentierung von Kunststoffen an Land und in Wasser zu untersuchen oder auch die Schadwirkungen von Mikroplastik auf Mensch und Umwelt genauer zu betrachten. Die Konsortialstudie Mikroplastik startet sobald sich ein Konsortium von mindestens 15 teilnehmenden Unternehmen gebildet hat. Ein Quereinstieg von weiteren Unternehmen ist auch nach Projektbeginn möglich. Dateianhang zur Meldung: Weitere Informationen: www.umsicht.fraunhofer.de |
Fraunhofer Umsicht, Oberhausen
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