| 22.04.2015, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
Komplizierte Formen, hohe Temperaturen und Geschwindigkeiten, aggressive Kondensate, Spritzgut aus Kunststoff, Schmierstoffe und schlechte Werkzeugentlüftung: Das ist eine Auswahl an Faktoren, die zur Verunreinigung von Spritzgusswerkzeugen führen können. Da Spritzgussteile jedoch hohen Qualitätsanforderungen entsprechen müssen, führen eingebrannte Rückstände an den Werkzeugen in der Regel zu einer deutlichen Reduktion der Effizienz und zu erheblichen Ausschussraten.„Will man Qualitätseinbußen vermeiden, so entsteht in der Regel ein immenser Reinigungsaufwand“, weiß Dr. Jürgen Kraus, Geschäftsführer der Carbo Kohlensäurewerke GmbH & Co. KG aus Bad Hönningen. Werkzeuge müssten abgekühlt und demontiert werden. Nach der langwierigen Reinigung folgten Remontage und Wiederanfahren der Maschine. „Besonders, wenn hohe Schusszahlen erreicht werden müssen – und das ist bei der Spritzgießerei ja meistens der Fall –, gestaltet sich die Reinigung als äußerst kostenintensiv und somit unwirtschaftlich“, so Kraus weiter. Dieses Reinigungsproblem will Kraus mit dem sogenannten „Carboblaster“ lösen. Mit diesem kompakten Trockeneisstrahlgerät können den Angaben zufolge verschiedene Oberflächen effektiv mittels Trockeneispellets und Druckluft gereinigt werden. Im Gegensatz zu den großen Geräten der „Carvexblaster“-Familie arbeite dieses Modell geräuscharm und äußerst energieeffizient hinsichtlich Druckluft-, Strom- und Eisverbrauch. „Trotzdem lassen sich damit selbst hartnäckige Kunststoff- und Farbrückstände an metallischen Oberflächen von Werkzeugen und Formen mühelos und „on-line“ – also während die Maschine in Betrieb ist – entfernen. Das ist nicht nur umweltfreundlich weil ressourcenschonend, sondern spart zudem wertvolle Zeit“, erklärt Kraus. Dank der individuellen Dosierbarkeit und des im Gerät integrierten Pellet-Mahlwerks könne die Reinigung quasi punktgenau erfolgen. Das nicht abrasive Trockeneis sei material- und oberflächenschonend und habe zudem die Eigenschaft, an der Luft gasförmig zu werden, also rückstandslos „zu verschwinden“. Somit werde kein Sekundärabfall verursacht. „Dabei ist das Gerät nicht nur so klein, sondern auch fast so einfach anzuwenden, wie ein Staubsauger. Es arbeitet sehr filigran, Sie können es überall mit hinnehmen und selbst die entlegensten Winkel damit höchst wirksam reinigen“, freut sich Kraus. Die Carbo Kohlensäurewerke präsentieren den „Carboblaster“ auf der Moulding Expo 2015. Über die Carbo-Gruppe Mit bundesweit 150 Mitarbeitern gilt die Carbo-Gruppe als einer der größten deutschen Hersteller natürlicher Kohlensäure. Mit Unternehmenssitz in Bad Hönningen, deutschlandweiten Niederlassungen und Vertriebspartnern ist die Gruppe seit über 100 Jahren am Markt. Weitere Informationen: www.carbo.de Moulding Expo 2015, 05.-08. Mai 2015, Stuttgart, Halle 6, Stand B91 |
Carbo Kohlensäurewerke GmbH & Co. KG , Bad Hönningen
» insgesamt 3 News über "Carbo Kohlensäurewerke" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
TeraPlast: PE-Rohrwerk von Aliaxis übernommen
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Evonik: Zweites Quartal über Plan - Prognose für 2026 angehoben
Klöckner Pentaplast: Michael Zacka neuer Interims-CEO
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Meist gelesen, 10 Tage
Leuna-Polyamid: Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Brückner Group: Nachhaltigkeitsbericht nach ESRS definiert Ziele und Meilensteine bis 2030
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
pro-K: Branchendialog diskutiert Wettbewerbsfähigkeit und Transformation der Kunststoffindustrie
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Moretto: Neue Lösungen für Trocknung, Dosierung und Materialrückverfolgung
Meist gelesen, 90 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|