| 15.07.2015, 15:31 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Mit OTP lassen sich lupenreine Pellets herstellen, keine Vakuolen, keine Dellen – wie echte Diamanten. In einem ersten Wasserkreislauf mit über 100°C heißem Wasser wird die Kunststoffschmelze unter hohem Druck in Granulat geschnitten und im Anschluss gekühlt. In der Übergabeeinheit wird das heiße Wasser abgeschieden und das Granulat in einen zweiten Kühlkreislauf (< 95°C) übergeben. Nach diesem zweiten Kühlprozess wird der Druck abgesenkt und das Prozesswasser im Zentrifugaltrockner "Centro" vom Granulat abgeschieden. Die mit OTP hergestellten Pellets können nach der Trocknungsphase direkt weiterverarbeitet oder für den Transport verpackt werden. Dank der geschlossenen Kreisläufe können laut Anbieter während des Granulierprozesses keine Emmissionen entweichen und es kommt demnach zu keinerlei Kontamination des Produktes aus der Umgebungsluft. Aufgrund des höheren Temperaturniveaus im ersten isolierten Kühlprozess entsteht ein Energieüberschuss. Diese Energie kann zu Heizzwecken rückgewonnen oder z.B. in elektrische Energie umgewandelt werden. Mit dem anfallenden Strom können wiederum die im Prozess beteiligten Verbraucher, wie Pumpen, Motoren etc. versorgt werden. Rundes Granulat lässt sich im Vergleich zu anderen Formen besser transportieren. Es fällt weniger Staub an, der bei anderen Granulierverfahren aufwändig abgetrennt werden muss. Mit dem OTP-Prozess kann den Angaben zufolge makelloses Granulat erzeugt werden, das demnach die hohen Ansprüche an Kunststoffe erfüllt, die in der Medizin eingesetzt werden können. Auch optische Anwendungen, wie Brillengläser oder Bildschirme können aus OTP-Polycarbonat hergestellt werden. Die Automobilindustrie bietet eine Vielzahl von Anwendungen für das makellose Granulat wie beispielsweise Panoramadächer, Steckverbindungen im Motor oder gar einzelne Motorteile. Weitere Informationen: maag.com |
Maag Automatik GmbH, Grossostheim
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