| 06.10.2015, 05:54 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Premiere des "1st International Composites Congress (ICC)" der Wirtschaftsvereinigung Composites Germany war laut Veranstalter ein voller Erfolg. An der Auftaktveranstaltung in Stuttgart nahmen fast 350 Besucher teil. In mehr als 30 Fachvorträgen und bei der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion wurde erörtert, welche Chancen zum Durchbruch es für traditionelle Anwendungen und für Hochleistungsanwendungen von Faserverbundkunststoffen - besonders in Hochlohnländern - gibt. Dr. Michael Effing, Vorstandsvorsitzender von Composites Germany und der AVK, betonte: "Insbesondere die Unterstützung der größten Verbände bzw. Organisationen aus der deutschen Composites-Industrie haben diese neue Veranstaltung im größten europäischen Composites-Markt etabliert. AVK, CCeV, CFK-Valley und VDMA Forum Composite Technology bündeln in der Wirtschaftsvereinigung Composites Germany die Interessen von aktuell 777 Mitgliedsfirmen, um die Zukunftsthemen Hochleistungs-Composites und integrative, automatisierte Produktionstechniken in und für Deutschland voranzubringen." Ein Schwerpunktthema des ICC waren Prozesstechnologien zu aktuellen Themen wie thermoplastische Composite-Systeme, Materialeffizienz und hybrider Leichtbau. Entsprechende Trends beherrschten die Aussteller-Präsentationen der Messe. Zunehmend etablieren sich auch marktreife Lösungen für Serienfertigungen in den Anwenderindustrien. Auch das Thema Recycling - insbesondere von CFK-Material - spielte eine wichtige Rolle im ICC. Recycling gilt nicht nur als entscheidend für die Akzeptanz des Materials sondern auch als wichtige Voraussetzung, um sowohl nationale Normen, wie das Kreislaufwirtschaftsgesetz, als auch europäische Normen, wie die sogenannte Altautoverordnung, einzuhalten. Dr. Reinhard Janta vom CCeV betonte, dass sowohl das Recycling-Thema als auch die Entwicklung einer durchgängigen Bildungskette für die Branche in den Mitgliedsorganisationen von Composites Germany bearbeitet werden. Eine weitere wichtige Voraussetzung dafür, dass CFK seinen Platz in der Produktion festigt, sei nämlich, dass es genügend gut ausgebildete Fachkräfte für die modernen Technologien gebe. Partnerland des ICC war in diesem Jahr die USA. Um die Entwicklung der Composite-Technologie voranzutreiben, sei ein internationaler Austausch und die Kooperation über Ländergrenzen hinweg wichtig. Notwendige Innovationen auf dem Weg zur weiteren Automatisierung und Kostenreduktion sollen sich so effektiver und schneller in kundenspezifische Lösungen überführen lassen. Neben der Organisation des ICC, der das nächste Mal am 28./29. November 2016 in Düsseldorf stattfinden soll, stellte der Sprecher der Geschäftsführung von Composites Germany, Dr. Elmar Witten, weitere Schwerpunkte der Arbeit der Wirtschaftsvereinigung vor: "Normungs- und Standardisierungsarbeiten aller Mitgliedsunternehmen unserer Organisationen stehen ebenso im Vordergrund wie unsere mittlerweile etablierte halbjährliche Markterhebung sowie politische und fachliche Öffentlichkeitsarbeit", so Witten. Weitere Informationen: www.composites-germany.org, www.avk-tv.de |
AVK Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V., Frankfurt
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