| 29.01.2016, 06:11 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die japanische Polyplastics-Gruppe plant den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten für technische Kunststoffe in Malaysia. Laut Pressemitteilung sollen am Standort der Tochtergesellschaft Polyplastics Asia Pacific (PAP) in Kuantan neue Compoundierungsanlagen mit einer Jahreskapazität von insgesamt 9.000 Tonnen errichtet werden. Vorgesehen ist die Produktion von Polyoxymethylen-Compounds (POM) der Marke Duracon und Polyphenylensulfid-Compounds (PPS) der Marke Durafide. Die Fertigstellung der neuen Anlagen ist bis Ende dieses Jahres geplant, mit dem Start der regulären Produktion wird bis Juni kommenden Jahres gerechnet. Dann wird das PAP-Werk in Kuantan über eine Gesamtkapazität für jährlich 35.000 Tonnen POM- und PPS-Compounds verfügen. Über die mit dem Erweiterungsprojekt verbundenen Investitionen liegen keine Angaben vor. Polyplastics will mit dem Kapazitätsausbau vor allem auf den erwarteten Anstieg der Nachfrage nach technischen Kunststoffen in der asiatisch-pazifischen Region reagieren. Dazu soll u.a. auch die günstige geografische Lage des PAP-Standorts an der Ostküste der Malaiischen Halbinsel genutzt werden. Darüber hinaus werden nach Angaben des Unternehmens auch Kunden auf den europäischen und amerikanischen Märkten von der Erweiterung profitieren. Die Polyplastics Group hat ihre Zentrale in Tokio und verfügt neben dem Werk in Malaysia über weitere Produktionsstandorte in Japan, Taiwan und China mit einer Produktionskapazität von insgesamt 150.000 Tonnen technischer Kunststoffe im Jahr. Das Unternehmen wird zu 55% von der japanischen Daicel kontrolliert, mit 45% ist der US-amerikanische Celanese-Konzern beteiligt. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte Polyplastics einen Nettogewinn von 7,68 Mrd. JPY (60 Mio. EUR) aus 128,17 Mrd. JPY (996 Mio. EUR) Umsatz. Weitere Informationen: www.polyplastics.com |
Polyplastics Co., Ltd., Tokio, Japan
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