| 03.02.2016, 15:44 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Seit über zwei Jahren erarbeitet digicolor systematisch Richtlinien zur Trocknung von Bio-Kunststoffen. In einem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekt waren umfangreiche Laboruntersuchungen notwendig, um zum Beispiel die mechanischen und physikalischen Eigenschaften der Fertigteile in Abhängigkeit vom Trocknungsgrad der verwendeten Granulate zu ermitteln. Die stetig steigenden Jahrestonnen an Biokunststoffen sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Rohstoffe auf diesem Gebiet zeigt den immensen Bedarf an geeigneten Produktionsanlagen für Biokunststoffe. Die erforderlichen Trocknungsparameter, wie Trocknungstemperatur, spezifische Trockenluftmenge, Trocknungszeit und Taupunkt weichen teilweise von den bekannten Daten der herkömmlichen Granulate ab. Diese Zusammenhänge sowie die umfangreichen Ergebnisse der Untersuchungen sind in die Entwicklung einer neuen Trocknerbaureihe mit dem Namen "Drywell Bioline" eingeflossen, die beispielsweise mit sehr niedrigen Trocknungstemperaturen von bis zu 35°C und mehr arbeitet. Die erforderliche Luftmenge ist dabei materialabhängig einstellbar. Erste Anlagen sind laut Anbieter bereits in Kundenprojekten im Einsatz. Mit dieser neuen Trockner-Baureihe und den umfangreichen Ergebnissen aus dem Forschungsprojekt versteht sich digicolor nun als ein kompetenter Ansprechpartner für Anwendungen auf dem Gebiet der Trocknung von Biokunststoffen. Das Unternehmen entwickelt, produziert und projektiert seit 38 Jahren Trockenlufttrockner für die Kunststoff verarbeitende Industrie. Weitere Informationen: digicolor.de |
digicolor Gesellschaft für Kunststoffmaschinentechnik mbH, Herford
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