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29.04.2016, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Kuraray: US-Tochter eröffnet Werk für wasserlösliche Kunststofffolien

Das zum japanischen Spezialchemiekonzern Kuraray gehörende Unternehmen MonoSol hat im US-amerikanischen Bundesstaat Indiana ein Werk für wasserlösliche Kunststofffolien eröffnet.

Laut Pressemitteilung wurde im neuen DuneLand-Werk am Standort Portage zunächst eine Produktionslinie in Betrieb genommen. Bis 2020 ist die Installation einer zweiten Anlage vorgesehen. Insgesamt sollen die Kapazitäten des Unternehmens zur Produktion von wasserlöslichen Folien und Einzelverpackungen um etwa 15% steigen. Das Investitionsvolumen in Portage beläuft sich der Aussendung zufolge auf insgesamt 95 Mio. USD. MonoSol plant an dem am Michigan-See gelegenen Standort die Beschäftigung von etwa 150 Mitarbeitern.

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MonoSol-CEO P. Scott Bening erklärte: "Unser Geschäft wächst. Es gibt weltweit ein großes Potenzial bei Einzelverpackungen für Waschmittel und Geschirrspülmittel sowohl in entwickelten als auch in Schwellenmärkten. In Zusammenarbeit mit unseren Kunden tragen wir mit Innovationen zur Entwicklung neuer Anwendungen für Verbraucher und Erzeuger und zur Verbesserung etablierter Produkte bei. Das DuneLand-Werk verfügt über die neuesten Technologien zur Produktion von wasserlöslichen Folien der jüngsten Generation und wird ausgezeichnete Qualität liefern."

MonoSol hat ihre Zentrale in Merillville im US-Bundesstaat Indiana und verfügt nunmehr über insgesamt acht Produktionsstandorte in den USA, Großbritannien und Japan. Eigenen Angaben zufolge ist das Unternehmen der weltweit führende Hersteller von wasserlöslichen Kunststofffolien.

Der MonoSol-Mutterkonzern Kuraray wiederum gilt als einer der größten Produzenten von Polyvinylalkoholen (PVOH), den Grundstoffen für wasserlösliche Folien. Erst in der vergangenen Woche informierte Kuraray über die Inbetriebnahme eines neuen PVOH-Komplexes im texanischen Pasadena, der über Kapazitäten für jährlich 40.000 Tonnen PVOH der Konzernmarke Poval verfügt. Die Investitionen in die neuen Anlagen wurden in einer Aussendung mit rund 300 Mio. USD beziffert.

Weitere Informationen: www.monosol.com, www.kuraray.co.jp

MonoSol, Merillville, Indiana, USA

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