| 25.05.2016, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Schweizer Ineos-Gruppe plant die Errichtung eines neuen Werks zur Produktion von linearen Alpha-Olefinen (LAO) im US-Bundesstaat Texas. In einer Pressemitteilung informiert der Chemiekonzern über die endgültige Investitionsentscheidung (FID) für das Projekt. Demnach wird das Tochterunternehmen Ineos Oligomers am Konzernstandort Chocolate Bayou eine neue Anlage für die Produktion von 420.000 Tonnen LAO im Jahr errichten. Ursprünglich hatte Ineos nur einen Komplex mit einer Jahreskapazität von 350.000 Tonnen LAO geplant. Der Geschäftsführer von Ineos Oligomers, Joe Walton, erklärt in der Aussendung: "Wir sehen weiterhin einen überdurchschnittlichen Anstieg der Nachfrage nach LAO in unseren Kernmärkten, d.h. bei Comonomeren für die Produktion von Polyethylen (HDPE, LLDPE) sowie bei Polyalphaolefinen (PAO) zur Herstellung von Industrieölen und Schmierstoffen. Unser neues Werk ist vor allem für die Belieferung der neuen PE-Anlagen ausgelegt, die in den kommenden Jahren am Golf von Mexiko errichtet werden. Zudem werden wir die Ausgangstoffe für den Ausbau der PAO-Produktion liefern, mit dem wir auf die steigende Nachfrage nach synthetischen Hochleistungsschmierstoffen reagieren." Die Inbetriebnahme des neuen Werks in Chocolate Bayou ist für November 2018 vorgesehen. Zusammen mit den bestehenden Anlagen im kanadischen Joffre und im belgischen Feluy werden sich die LAO-Kapazitäten von Ineos dann auf insgesamt rund 1 Mio. Jahrestonnen summieren. Zur Höhe der mit dem Bau des neuen LAO-Komplexes verbundenen Investitionen machte Ineos zunächst keine Angaben. Weitere Informationen: www.ineos.com |
Ineos Oligomers, Chocolate Bayou, Texas, USA
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