| 06.10.2016, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Zur K 2016 stellt Wacker einen neuen Flüssigsilikonkautschuk vor, der speziell für den Einsatz in der Automobiltechnik konzipiert wurde. Der Typ Elastosil LR 3016/65 bietet laut Anbieter neben guten mechanischen Eigenschaften eine verbesserte Medienbeständigkeit. Formteile behalten demnach auch beim Dauerkontakt mit heißem Motoröl wichtige Materialeigenschaften. Damit erfüllen sie die Spezifikationen der Autohersteller.Die neue Silikontype lasse sich problemlos und zügig im Spritzgießverfahren zu O-Ringen und anderen Dichtungen verarbeiten. Im Automobil haben viele Dichtungen und Elastomerartikel permanent Kontakt zu Motoröl. Bei den hohen Temperaturen, die sich während des Betriebs zwangsläufig einstellen, entstehen im Öl Substanzen, welche die Dichtungsmaterialien angreifen und chemisch abbauen können. Übliche Elastomere seien deshalb für solche Anwendungen eher ungeeignet. Sie würden allmählich weich und ihre Elastizität verlieren. Der neue Flüssigsilikonkautschuk trotze heißem Motoröl besser als vergleichbare Silikontypen. Es puffere zudem die schädigende Wirkung der aggressiven Ölbestandteile zuverlässig ab. Füllstoffe und Additive tragen dazu bei, dass Formteile eine hohe Langzeit-Ölbeständigkeit und gute mechanische Eigenschaften aufweisen. Eigenschaften wie Härte, Reißdehnung, Reißfestigkeit und Weiterreißfestigkeit sollen auch nach mehrwöchiger Lagerung in 150 Grad Celsius heißem Motoröl der Norm entsprechen. So fordern die aktuellen Spezifikationen von Dichtungsmaterialien eine Weiterreißfestigkeit von mindestens 2 N/mm vor bzw. 1,5 N/mm nach der Lagerung in heißem Motoröl (gemessen nach 34-1 A). Die Weiterreißfestigkeit von Formteilen aus der neuen Elastosil-Type ist mit 13 N/mm vor und 12 N/mm nach dem Öllagertest ausgewiesen. Vulkanisate aus dem Werkstoff weisen eine Härte von 65 Shore A auf. Als schnellvernetzender Flüssigsilikonkautschuk mit guten Fließeigenschaften erlaubt das Produkt eine kostengünstige Großserienfertigung ölbeständiger Formteile im Spritzgießverfahren. Selbst kleinteilige Artikel mit filigranen Strukturen können demnach in hoher Präzision und fehlerarm produziert werden. Weitere Informationen: www.wacker.com K 2016, 19.–26.10.2016, Düsseldorf, Halle 6, Stand A10 |
Wacker Chemie AG, München
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