| 14.10.2002 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Ettlinger Kunststoffmaschinen GmbH (www.ettlinger.com) hat für das Recycling von Kunststoffen einen neuen Schmelzefilter vom Typ ERF 150 bzw. ERF 200 entwickelt, der nach Unternehmensangaben die Entfernung auch eines hohen Störstoffanteils aus der Schmelze bei geringen Kosten durch lange Filterstandszeit und ohne Produktionsstillstand ermöglicht.
Die Filtrationsfeinheit liegt bei bis zu 150 m (kleiner 100 m in der Entwicklung) bei einer Durchsatzleistung in Abhängigkeit von Kunststoffart, Störstoffgehalt und Störstoffart von bis zu 800 kg/h. Zur Zeit können PE, PP, PS verarbeitet werden, wobei andere Kunststoffe noch getestet werden. Der maximale Störstoffanteil im Eingangsmaterial kann bei bis zu 4-5 Prozent liegen. Der Störstoff wird von dem sich drehenden Filter zurückgehalten und durch die Drehung zum Abstreifer befördert. Dieser hebt den Störstoff vom Filter ab und führt ihn der Austragsschnecke zu, ohne dass dieser über die Filterfläche geschleppt wird. Abhängig vom Störstoffgehalt kann die Filterdrehzahl und die Drehzahl der Austragsschnecke frei gewählt werden, um eine konstant offene Filterfläche und eine hohe Störstoffanreicherung zu erreichen. Anwendungsbeispiele sind z.B. die Trennung von Polystyrol und Aluminium (PS Mahlgut mit ca. 4 Prozent Aluminium) oder die Trennung von PP und PET (Mahlgut PP mit ca. 4 Prozent PET). |
Ettlinger Kunststoffmaschinen GmbH, Königsbrunn
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